(Eine Beifügung nach dem Subjecte.)

Die Stadt Berlin ist zu einer Weltstadt geworden. In ihr hat nun der Kaiser von Deutschland seinen Sitz.

Der Umfang der Stadt wächst fast zusehends. Die Regelmäßigkeit der Straßen ist eine Zierde von ihr. Die Prachtbauten der Regierung erwecken Bewunderung. Die Stätten der Wissenschaft werden sorglich gepflegt. Werke der Kunst sind in Berlin reich vertreten. Die Sammlungen der Kunstschätze erfahren von Jahr zu Jahr Bereicherungen.

Die Helden des Volkes prangen als Prachtdenkmäler an den Straßen. Die Fürsten des Reichs glänzen in Erzguß. Unter ihnen nimmt Friedrich der Große den Vorrang ein. Plätze ohne Denkmäler sind überhaupt selten in Berlin.

Der Handel der Stadt ist im Flor. Die Großartigkeit der Fabrikwerkstätten erregt Staunen. Das Streben nach Vergnügen hat Lustörter in Menge hervorgerufen. Natürlich wird dadurch auch die Lust zu schwelgen gefördert. Auch soll das Verbrechen des Taschendiebstahls in Berlin häufig vorkommen.

Die Lage der Stadt ist freilich keine sonderlich schöne. Die Umgebungen derselben sind Sandebenen. Und eine Stadt ohne Naturreize verliert viel an Anziehungskraft.

80. Peter.

(Die Beifügung ein Zeitwort in reiner Form.)

Der Trieb zu spielen war bei dem zwölfjährigen Peter ziemlich stark und verdrängte die Lust zu arbeiten. Kein Wunder daher, daß er in der Schule keine Fortschritte machte. Während des Unterrichts beschäftigte er sich oft mit den Händen unter der Tafel.

Für diese Sucht zu tändeln und den Hang zu faulenzen erhielt er zwar oft Strafe, aber sie weckte keineswegs in ihm das Bestreben zu lernen.