Der Raum oben auf den Hügeln, der Platz vor dem Serai, der der Aja Sophia, der At-Meidan und die Gasse der verbrannten Säule gehörten schon zu dem Lande außerhalb der Thore, das Constantin dann zur Anlage seiner Neustadt benutzen konnte. Ein Thor mag auf der Stelle des heutigen Seraiskeriates, dem forum tauri der constantinischen Zeit, gestanden haben. Erst die Erweiterung des späteren Bedürfnisses drängte die Stadt auf der anderen Seite der Hügel zum Marmora-Meere hinab. Uebrigens concentrirt sich heute noch auf den Uferwänden des goldenen Hornes das meiste Leben. Nichts im Dio Cassius berechtigt zu der Vermuthung, daß die Stadt schon zu seiner Zeit auch an der Propontis gelegen habe. Er schildert nur, daß der Bosporus, aus dem Pontus Euxinus kommend, sich an einem Vorgebirge breche, mit einem Theile seiner Wasser in den Busen und die Häfen der Stadt einbiege, mit dem größeren Theile aber an der Stadt vorüber in den Propontis hinaus ströme. Also an ihr vorüber, aber nichts davon, daß die Stadt auch von den Fluthen der Propontis benetzt werde; im Gegentheile, die ganze Darstellung verweist sie mit ihren Häfen mehr in den Busen des goldenen Hornes, was auch das Naturgemäße, das durch die Forderungen der damaligen Schifffahrt mehr noch als durch die der heutigen Gebotene war. So sehr bin ich von der Naturnothwendigkeit dieser Lage überzeugt, daß ich nicht einmal das zugebe, daß der erste Keim, der Anfang der Stadt auf der Seraispitze gelegen habe. Dort mag zu Vertheidigungszwecken, wie bei allen Städten des Alterthums, auf der Höhe die Akropolis angebracht gewesen sein und unten auf der Landspitze nach griechischer Sitte der Tempel irgend einer Meerfahrt beschützenden Gottheit. Aber die erste Anlage der Häuserstadt war gewiß unten auf dem ebenen Felde bei der heutigen Hauptmauth, wo sie in einem kleinen Seitenhörnchen des großen goldenen Hornes ruhiges Seewasser vor sich und Windstille im Rücken hatte. Heute noch ist auf diesem Flecke die größte Geschäftigkeit gesammelt, als solle ein fortlebender Zeuge beweisen, daß dieses in der That die Altstadt, die City sei. Nach und nach wird sie sich nach rechts und links hinüber ausgebreitet haben, so daß die Stadt, welche Septimus Severus bekriegte, die ganze Seraispitze mit demselben Gedränge enger Gassen erfüllte, welches den Städten des Alterthums mehr noch als unseren Bürgerstädten des Mittelalters eigenthümlich war.

Es ist eine irrige Meinung, welche behauptet, Septimus Severus habe die Stadt, die er erobert, zerstört; er behandelte sie nur wie ein Dorf, d. h. er nahm ihr die städtischen Rechte und Privilegien. Seine Soldaten mögen bei der Plünderung manchen Bau und manches Denkmal verwüstet, viele Bürger niedergemetzelt haben; aber daß sie oder ein späterer Befehl des Kaisers die Stadt, wie das im Alterthume öfters geschah, dem Erdboden gleich gemacht und die Einwohner gefangen weggeführt hätten, um eine andere Stelle des Reiches zu bevölkern, steht nirgends geschrieben. Im Gegentheile der Kaiser selbst stellte die Stadt wieder her und muß dabei sogar die Absicht gehabt haben, sie noch zu verschönern, denn vor ihren Mauern kaufte er ein freies Feld und begann ihr dort eine Rennbahn zu bauen, groß und fest, wie sie nur Rom besaß. So fand Constantin die Stadt und ihre Umgebung, als er den Entschluß faßte, hierher seine Residenz zu verlegen. Aber auch wenn Septimus Severus weniger großmüthig gehandelt hätte, so mußten doch die 129 Jahre, die vom Jahre 196 bis zum Jahre 325 nach Chr. vergingen, die Wunden der Eroberung wieder geheilt haben. Auch ohne jedes besondere menschliche Zuthun, die blos natürlichen Verhältnisse des Ortes, die Gunst seiner Lage und die Fruchtbarkeit des Bodens mußten das zustande bringen. Es gibt Erdenflecke, die nicht steril zu legen sind. Constantin fand eine ansehnliche und volkreiche Stadt schon vorhanden und — mag nun die Anschauung recht haben, die sie auf den ersten Hügel, den Umfang des heutigen Serais, beschränkt, oder die meinige, die sie von diesem Vorgebirge weg dem goldenen Horne entlang nur auf der einen Seite der Hügel gebaut denkt — in jedem Falle auch von ihr die Stätte des heutigen Serais besetzt. Dort stand die Akropolis und um sie wahrscheinlich ein Stadttheil, der gedrängt und bevölkert, alt und eben darum werth in der Erinnerung der Eingeborenen war. Daß Constantin alle diese Gefühle, daß er alt angesiedelte Existenzen wegrasirt haben sollte, um an ihre Stelle auf das Vorgebirge des Serais seinen Palast zu bauen, wie Hammer behauptet, das ist bei aller Rücksichtslosigkeit, welche den damaligen Machthabern zugeschrieben wird, doch nicht anzunehmen. Er kam, um eine Stadt zu vergrößern, nicht um eine zu zerstören. Der Eindruck des heute Bestehenden hat da in einen Irrthum verführt, der durch nichts sonst zu rechtfertigen ist; denn auch die späteren Pläne und Beschreibungen der Stadt zeigen uns auf dieser Landspitze nichts, welches dem kaiserlichen Palaste ähnlich befunden werden könnte. Es sind Bad- und Kirchenanlagen, und immer wieder die Akropolis, welche dort erscheinen. Und mehr noch, ich möchte sagen, die Gegenwart selbst zeugt gegen diese Vermuthung. Was sollte die schöne korinthische Säule, welche in den Gärten des Serais steht, in den Räumen des alten Palastes, dessen sonst doch so eingehende Beschreibungen ihrer nicht erwähnen? Es scheint mir das ein gewichtiger Grund, den Hammer übersah, und den auch La Barte zu Gunsten seiner Behauptung, daß der Palast neben dem Hippodrom, dort, wo heute die Achmedjie, den Hügel hinab bis zum Meere gelegen habe, nicht verwerthete.

Den Hippodrom fand Constantin begonnen; der machtvolle Quaderunterbau, der die Fläche der Hügel verlängert, war vollendet, ein Theil der Sitzreihen und das nördliche Kopfende standen, er hatte nur den südlichen Halbkreis abzuschließen, die Stufen fertig zu bauen und die innere Einrichtung herzustellen. Was konnte ihm bequemer sein, als neben das Theater, das damals schon wie ein Haupterforderniß so auch der hauptsächlichste Schauplatz des römischen Lebens war, sein Haus hinzubauen? So kam der neue Wohnsitz der römischen Kaiser auf den Hügelabhang östlich vom At-Meidan mit der Aussicht auf den Propontis zu stehen. Wenn jene Zeit Städte gründete, einen Palast und ein Theater baute, dann baute sie auch eine Kirche, und besonders Constantin mußte das, der ja des Glaubens wegen hierher übersiedelte. Wie obdachlos wären die heutigen Gläubigen, wenn nicht die Vorfahren unseren religiösen Bedürfnissen vorgesorgt hätten. Die Basilika der h. Weisheit, ein Langbau mit dem üblichen hölzernen Dache, entstand in der unmittelbaren Nähe des kaiserlichen Palastes und der Rennbahn. Der Platz, der zwischen diesen Neubauten frei blieb, bildete sich von selbst als Forum, das wie die zu Rom von Säulenhallen umfaßt war. Man hat immer besondere Schwierigkeiten, sich diese fora vorzustellen, und doch existirt eines und ist heute noch in praktischem Gebrauche, das sie in genauer Nachahmung fortsetzt. Der Marcusplatz ist offenbar wie das Meiste des altvenetianischen Lebens nur eine Copie des zu Constantinopel Gesehenen. Von den vielen foris und von den Gassen, die mit Hallen eingefaßt, diese Plätze untereinander verbunden haben, mögen die Säulen herrühren, die zu Scheiterhaufen geschichtet in den Stadtmauern liegen. Die ganze Gebäudegruppe, der Palast, der Hippodrom und die Basilika der h. Weisheit, womit Constantin seine Stadtgründung begann, lag also unmittelbar vor den Mauern der Altstadt, theilweise vielleicht sogar auf dem Grunde dieser Mauern selbst, da sie gewiß niedergerissen worden waren. Es war das die beste Lage, die gewählt werden konnte, denn sie gab zugleich den Neubauten beliebigen Raum zu ihrer Ausbreitung und stellte sie doch in den Mittelpunkt des Verkehrs, weil sofort die Neustadt sich ringsherum fortpflanzte. Wer diese Lage des römischen Kaiserpalastes bezweifelt, weil sie ihm weniger vortheilhaft und weniger schön als die des heutigen Serais erscheint, dem antworte ich, daß sie immer noch schöner und vortheilhafter, als die jedes anderen Fürstenschlosses ist. Er steige nur auf einen der Minarete der Achmedjie, und sehe vor sich, und rechts und links hinüber unten das Marmora-Meer, die Prinzen-Inseln, die Küsten von Europa und Asien wie zur Umarmung ausgebreitet, und im Hintergrunde die röthlichen Gebirge von Nikomedien und Bithinien, den schneebedeckten Olymp zu oberst, aufsteigen: ein Bild, so prachtvoll, daß er gewiß in der Betrachtung das Verlangen nach einem prächtigern verliert. Ueberdies ist es mir wahrscheinlich, daß der Grund und Boden des heutigen Serai, damals verstellt durch enge und schmutzige Gäßchen, Niemanden die entzückende Aussicht ahnen ließ, die er heute bietet.

Anfangs stand der kaiserliche Palast gewiß ausschließlich oben auf der Höhe, etwas tiefer zwar als der Hippodrom, denn eine Stiege führte von jenem zu diesem hinauf, aber doch immer auf der obersten Stufe des Hügels. Der Grund davor, bis zum Meere hinab, wird dem kaiserlichen Eigenthume vorbehalten geblieben sein. Gärten werden sich den Hügel hinab gezogen haben, und unten vielleicht damals schon der portus palatii (Palasthafen) angelegt worden sein. Erst die späteren Kaiser füllten diesen weiten Raum mit immer neuen Gebäuden. Der Palast selbst zerfiel dann, als er einmal so angewachsen war, in drei Hauptabtheilungen. Die beiden, welche Chalke und Daphne genannt wurden, hatte schon Constantin erbauen und Justinian nach dem Brande beim Aufstande der Nike wieder herstellen lassen. Die dritte Abtheilung, der heilige Palast, das spätere eigentliche Wohnhaus der Kaiser, verdankt sein Werden zumeist Justinian II., dem prachtliebenden Theophilus und Basilius dem Macedonier. An diese Hauptkörper setzten sich eine Menge Nebenbaulichkeiten an, Kirchen, Gallerien, Säulengänge, Arkaden, auch eine Privat-Rennbahn. Zuletzt baute noch Kaiser Theodosius II. unten auf den Strand einen vierten Palast, den sogenannten Bukoleon, welchen Nicephorus Phocas im 10. Jahrhundert in eine befestigte Burg verwandelte. Nicht als ein massiges zusammenhängendes Ganze muß man sich diesen Wohnsitz der römischen Kaiser vorstellen. Er war kein Louvre und keine Tuilerien, er war ein versteinertes Zeltlager, so recht in jener Art des Orients gebaut, die der Boden und das Klima hervorgebracht haben und die alle Völker unter diesem Himmelsstriche wiederholen. Und wie der Grundriß, so war auch die Ausschmückung des Baues getreu dem orientalischen Geschmacke, kostbares Gold, Mosaikgebilde, Marmortäfelung und Metallbekleidung. Musivische Bilder bedeckten die Kuppeln und die Wände bis zu wenigen Fußen über dem Boden. Unsere Gobelins sind nur eine ärmliche Nachahmung dieser Mode. Dem oströmischen Kaiserhofe galten Teppiche auch noch für den Boden zu schlecht; in den kaiserlichen Gemächern wurde dieser mit Goldsand bestreut, den ein regelmäßig eingeführter Schiffsdienst aus Afrika brachte. Vielleicht ist dieser byzantinische Hof das einzige Beispiel, welches all’ die Vorstellungen von orientalischer Pracht verwirklichte, die unsere Kinderphantasie so sehr beschäftigen.

Verlassen ward der Palast und vertauscht gegen den Wohnsitz im Stadtviertel der Blachernen erst im 12. Jahrhundert. Ich glaube, daß dieses, wie auch die Uebersiedelung der Sultane von dem Serai nach Dolma-Bagdsche mit einem Wechsel des Regierungssystemes zusammenhing. Das oströmische Kaiserthum ging von einer constitutionellen, wenigstens scheinbar noch immer durch den Senat gebundenen Form zu der einer unbeschränkten Monarchie über; die heuchlerische Maske, nur der erste Beamte des Senates zu sein, welche Augustus angenommen hatte und die seine Nachfolger fortwährend festhielten, ward offen abgelegt und der Kaiser zeigte sich nun auch aufrichtig in der Form als der Alleinberechtigte, als der Alleinwillige und der Alleinentscheidende, als der Allherrscher, wie er es in der That schon längst war. Es war das Herüberwirken des Occidentes, das diesen Wechsel verursachte; nach und nach war auch der Orient in feudale Formen gekleidet worden. Dazu aber brauchte der Kaiser noch mehr persönliche Sicherheit als bisher und die Vertheidigung mehr gegen die innere Stadt zu gekehrt als gegen außen, weil er gegen den inneren Feind allein stand, gegen den äußeren aber doch gewöhnlich die Hilfe seiner Mitbürger hatte. Aus diesem Grunde mag schon Nicephorus den alten Palast befestigt und die Uferburg des Bukoleon erbaut haben, und deshalb übersiedelte dann Manuel der Komnene ganz in den festen Palast der Blachernen. Der constantinische Palast war schon seines Umfangs wegen nicht zu vertheidigen, und hatte er früher manchen Aufständen widerstanden, so waren jetzt die Angriffswaffen andere geworden. Einmal verlassen, erlagen seine Mauern schnell dem Einflusse der Zeit. Sie waren gewiß wie alles Byzantinische zumeist Ziegel, der sich in Staub auflöst, und was daran Stein gewesen, mag der Rohheit der späteren Zeit geradezu als Steinbrüche gedient haben. Christof Bondelmonti, der 30 Jahre vor der Eroberung der Stadt durch Mohammed II. hier gewesen, sah nicht einmal mehr Ruinen; man kann also diese Zerstörung nicht den Türken Schuld geben.

La Barte (le Palais imperial de Constantinople, Paris 1861) hat die vollständige Restauration dieses Palastes auf dem Papiere versucht. Sein erster Gedanke trifft gewiß das Richtige, in der weiteren Ausführung geht er, wie alle Entdecker, zu weit; er baut Einzelnes auf, das jeder Architekt als unmöglich verwerfen wird und das in dieser Regelmäßigkeit auch dem Geiste des Zeitalters und der Bauweise dieser Himmelsstriche zuwider ist. Der Obelisk des Theodosius, der heute noch auf dem At-Meidan steht, und von dem man weiß, daß er auf der Mitte der Spina stand, ist der Ausgangspunkt seiner Arbeit. Zwischen dem Kaiserpalaste und der Aja Sophia denkt er sich das Forum Augusteon. Auf diesem stand unter anderen das große Reiterstandbild des Justinian, und zwar, wie der Augenzeuge Gilles angibt, an der westlichen Ecke der Sophienkirche. Ist der Brunnen, den man mir als den Sockel dieser Statue zeigte, richtig, dann müßte die Lage dieses Platzes in Uebereinstimmung mit diesen historischen Angaben als unwidersprechlich bewiesen gelten. Daß Hammer, der das Augusteon zwischen die Aja Sophia und die heutige Serai-Mauer, also östlich von der Kirche verlegt, auf diesem Forum aber das Reiterstandbild des Justinian und diesen westlich gelegenen Brunnen als den Sockel desselben behauptet, ist ein anderer Beweis von seiner wenig sorgfältigen Darstellung.

Will man gegen die Lage der constantinischen Kaiserpaläste auf den Hügelhängen neben dem Hippodrom die Frage einwenden, wie dann später das Serai auf die Stätte des alten Byzanz gekommen sei, wenn ihm nicht schon früher der römische Kaiserpalast dort den Platz vorbereitet hätte? so antworte ich, daß die fürchterlichen Feuersbrünste, welche unter den Lateinern beinahe wochenlang die Stadt durchwütheten, gerade dort am ärgsten hausten; daß sie einen großen Theil jener ältesten Stadt niederlegten; daß die Bevölkerung, die fortwährend abnahm, diese Stellen nicht mehr sehr bebaut haben mag, jedenfalls nicht mit Gebäuden, die ähnlichen Feuersbrünsten widerstehen konnten. Ganz Constantinopel war, als es Mohammed eroberte, mit Ruinen durchzogen, mit Ruinen, die aber weit älter als die Wunden dieser letzten Belagerung waren. Wem das unwahrscheinlich klingt, der erinnere sich an das Rom, wie es ihm nach den Kriegen des Belisar und noch später in seinen mittelalterlichen Zuständen geschildert wird. Uebrigens, da Mohammed nicht gleich auf die Seraispitze sein Haus baute, sondern sich zuerst auf dem Forum tauri einrichtete, wo ehemals der prachtvolle Triumphbogen des Theodosius II. stand und wo ich heute von dem Feuerthurme des Eski Serai (des alten Schlosses) meine Vogelschau hielt, entfällt der Beweis, der sich darauf stützen will, daß die directe Nachfolge des Serais für die frühere gleichartige Benutzung des Bodens zeuge. Erst später, nachdem er sich schon in der Constantins-Stadt eingelebt hatte, baute sich Mohammed eine Gattung von Lusthaus auf die Seraispitze. Der eigentliche Sultanssitz aber blieb bis zu des großen Soliman Zeiten das Eski Serai, das in der Mitte der Stadt auf der Hügelhöhe gelegen. Es mag daher rühren, daß sich dort nebenan der Besestan etablirte. Soliman war der erste Sultan, der mit Weibern und Kindern vollständig in die Köschke der neuen Seraigärten übersiedelte, sowie seine Nachfolger nun heute nach Dolma-Bagdsche ausgewandert sind. Das Eski Serai wurde Witwensitz der sultanischen Frauen. Heute stehen Kasernen hier und es bildet eine Art Castell, hat übrigens nichts mehr von den Bauten Mohammed des Eroberers übrig.

Der Boden dieser Stadt ist wie gedüngt mit dem Staube fürstlicher Paläste; an sechs Orten standen ihrer[A], und doch sind nur die spärlichen Ruinen im Blachernen-Viertel und die verwilderten Gärten des neuen Serais noch übrig.

[A] 1. Der heilige des Constantin neben dem Hippodrome; 2. das Bukoleon unten am Meere; 3. der auf dem Hebdomon im Blachernen-Viertel; 4. Pantokrator bei Kilisse Djami, der Wohnsitz der lateinischen Kaiser; 5. Eski Serai; 6. Jeni Serai.