„Nun war es, als hättest du zum ersten Male mit deiner eigenen Stimme gesprochen.“

„Erschreckt dich das?“

„Du bist so seltsam. Es ist eine Traurigkeit in deiner Glut.“ Er nahm ihre Hand und spielte mit ihren Fingern, er preßte sie zwischen den seinen, die sehnig und kühl waren. „Und bist du immer so — — frei? Nicht nur im Karneval?“

„Ich bin immer so frei. Mein Leben ist ein Fest der Liebe.“

„Wie viele Männer haben dich schon besessen?“

„Das zählst du kaum!?“

„Das zähl’ ich kaum?“

Er sagte es sehr traurig. „Und wie begann es?“

„Da war einer, dem vertraute ich. Ein Kind war ich damals, weißt du, und er war mir wie ein Engel, der mich durch alles Irren führen sollte. Aber da mißfiel ihm meine Dummheit. Sie „schickte“ sich nicht. Ich hatte nicht gelernt mich zu verstellen. Er überließ mich meiner Dummheit mit Haut und Haar.“

„Und dann?“