[14] Prof. Gustav Storm, Kristiania, hat die hier angeführte Stelle gütigst übersetzt. (Königsspiegel, Kristiania-Ausgabe S. 19-20.) Der Königsspiegel wurde ungefähr im Jahre 1250 von einem Norweger geschrieben, der im nördlichen Namthal, entweder auf Vigten oder Naerö, wohnte. (Siehe „Archiv für nordische Philologie“, I. 205-9.)

[15] Aus dem „Jahrbuch des norwegischen Touristenvereins für das Jahr 1889“ ersehe ich, daß in einem Artikel über den größten Wasserfall der Erde von A. G. Guillemard mitgetheilt wird (S. 17), daß es in Australien keinen Schnee giebt, ausgenommen im Winter auf dem Berge Kosciusco und den umliegenden Hochlanden und den Gipfeln der südaustralischen Alpen, wo Schneeschuhe, die den norwegischen Ski sehr ähnlich sind, von fast allen Bauern in der Gebirgsgegend um Kiandra benutzt werden. Es verlautet nichts darüber, woher diese Schneeschuhe gekommen sind, aber es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß sie vor nicht gar langer Zeit von den Skandinaviern eingeführt worden sind.

[16] Bei Touren in den Wald werden dagegen vornehmlich Truger benutzt.

[17] Hierzu ist indessen zu bemerken, daß die Ainos keine zahmen Rennthiere haben, folglich muß hier eine Verwechselung mit einem anderen nordasiatischen Volk, das Rennthiere hält, vorliegen.

[18] O. Donner. Acta soc. fenn. T. II.

[19] In dem Worte suatakha, das bei den Mandschuren, dem südöstlichen Seitenzweig der Tungusen, Schneeschuhe bedeutet, finden wir möglicherweise denselben Stamm takh wie in der Form tokh bei den Mordwinen und Ostjaken und die Form artakh bei den Permiern wieder.

[20] Wie weit das samojedische Wort tudo und tuta dasselbe Wort ist, müssen wir dahingestellt sein lassen.

[21] In den Wörtern sana, hana und taña haben wir einen ganz ähnlichen Lautübergang wie in den Wörtern sok, hok und tokh, wodurch die Annahme, daß diese letzten Wörter Abweichungen von einem Worte sind nur bekräftigt wird.

[22] Ein Paar Ski von den Golden befinden sich im „Museum für Völkerkunde“ in Berlin. Diese sind nach Jakobsen 1,40 m lang und 16 cm breit. Sie sind aus Fichtenholz gemacht und mit Rennthierfell bezogen. Der Zehenriemen besteht aus breitem Seehundsfell mit einem breiten Fersenriemen. Sie sind vorn beträchtlich und hinten ganz schwach in die Höhe gebogen.

[23] Kapitän Jakobsen beschreibt in einem Brief an mich diese Ski folgendermaßen: „Sie sind mit Seehundsfell bezogen und dort, wo der Fuß ruht, mit Birkenrinde ein wenig vertieft; vor und hinter dieser Stelle läuft eine schwache Leiste an dem Ski entlang. Die Biegung nach vorne zu ist ziemlich stark.“