[24] Olaus Magnis Zeichnungen aus den Jahren 1539 und 1555 sind scheinbar unrichtig.
[25] Die Ableitung dieses Wortes läßt sich schwerlich bestimmen. In Smaalenen habe ich das Wort Andre zur Bezeichnung eines ähnlichen Begriffs, nämlich des Eisens unter einer Schlittenschiene, gefunden.
[26] Als Uebergangsform muß wohl die Skiart betrachtet werden, welche noch heute in Österdalen und den benachbarten Gegenden von Schweden, sowie auch wohl noch in Finnland benutzt wird, und von welcher der rechte Ski (Andor) kurz und oft fellbekleidet ist, während der linke lang und unbekleidet ist.
[27] Smith, Beschreibung über Trysild u. s. w. Kap. 9, Seite 13. Topograph. Journal für Norwegen. Bd. 6. Kristiania 1797-98.
Kapitel IV.
Von Norwegen über Schottland und die Faröer nach Island.
m nach Grönlands Ostküste zu gelangen, war es, wie bereits erwähnt, meine Absicht, einen norwegischen Seehundsfänger zu bewegen, daß er uns von Island abholen und uns hinüberbringen sollte.
Nachdem ich Unterhandlungen mit den Rhedereien mehrerer Seehundsfänger gepflogen, einigte ich mich schließlich mit dem Rheder des Seehundsfängers „Jason“ aus Sandefjord dahin, daß uns der „Jason“ von Island abholen und den Versuch machen solle, uns an der Ostküste von Grönland an Land zu setzen, wogegen ich mich verpflichtete, daß der „Jason“ dadurch keinen pekuniären Verlust erleiden dürfe, indem er z. B. seinen Fang oder dergl. vernachlässigte. „Jasons“ Kapitän, Mauritz Jacobsen, war ein ruhiger und erfahrener Eismeerschiffer. Meine Verabredung mit ihm ging darauf hinaus, daß er auf seinem Wege nach dem Fangfeld in der Dänemarksstraße, nachdem er im Frühling in der Gegend von Jan Mayen auf Fang ausgewesen war, uns Anfang Juni abholen sollte, entweder aus Isafjord, oder wenn hier Eisverhinderungen eintreten sollten, aus Dyrafjord auf Island.
Am 2. Mai verließ ich Kristiania, um mich über Kopenhagen und London nach Leith zu begeben, wo ich mit den übrigen Theilnehmern der Expedition zusammentreffen wollte. Diese verließen Kristiania einen Tag nach mir, um mit dem Dampfer über Kristianssand nach Schottland zu gehen. Sie hatten die ganze Ausrüstung der Expedition bei sich.
Viele vernünftige Leute schüttelten bedenklich die Köpfe und drückten uns wehmüthig die Hände, als wir reisten. Man dachte, wenn man es auch nicht aussprach: „Dies ist wohl das letzte Mal, daß wir uns sehen.“