Sie sollten auf diese südöstliche Landspitze zusteuern und nachdem Österbygden untersucht war, sollten sie sich gen Norden an der Ostküste entlang begeben, um dieselbe zu untersuchen.
Nach den Berichten in Lyschanders Grönländischer Chronica, bekamen sie Grönlands Ostküste am 28. Juni auf dem 59° N. Br. in Sicht. Sie nahmen ihren Kurs auf das Land zu, wurden aber von dem Treibeis am Landen verhindert.
Dann segelten sie nordwärts an der Ostküste entlang und müssen nach Lyschanders Beschreibung viele Versuche gemacht haben, durch das Eis zu dringen, bis sie am 1. Juli zwischen dem 63. und 64. Grad N. Br. den letzten verzweifelten Versuch wagten, der jedoch nicht glücklicher ausfiel als die vorhergehenden.
„Da standen so Schiffer wie Steuermann,
Gleich Moses erschauend Kanaan,
Und mußten doch draußen bleiben.
Die Thränen netzten ihnen die Wangen,
Sie sahen das Land, konnten nicht es erlangen.“
So mußten sie denn ihre Hoffnung aufgeben und wurden theils durch Sturm, theils durch Wassermangel gezwungen, heimzuwenden. Noch im Juli erreichten sie Kopenhagen.
In den Jahren 1652, 1653 und 1654 wurden von einem dänischen Privatmann, dem General-Zollverwalter Henrik Möller, welcher einen königlichen Freiheitsbrief zu dem Zweck erhalten hatte, drei verschiedene Entdeckungs-, Fang- und Handelsexpeditionen ausgesandt. Dieselben wurden von einem Ausländer, wahrscheinlich einem Holländer Namens David Danell (oder De Nelle) geleitet.