„Bist Du ein deutsches Mägdelein?
Geboren an dem deutschen Rhein? —“
„Mein Vater war ein Kriegersmann,
Die Mutter keine Seide spann! —“

„Wie kamst Du in das fremde Land?
An eines Fremden falscher Hand.“
„Die Treue wohnt in Deutschland nur;
Von ihr ist hier, ach, keine Spur! —“

[Gebet.]

O, laß mir die Welt der Erscheinungen stehn, sie ist so schön,
O, laß mich die Sonne immer sehn,
Die Bäume unter Blätter wehn,
Die Blumen, die auf Erden stehn,
Die Sterne in den lichten Höhn,
O, laß’ mir das Licht, das herrliche Licht,
Ein anderes Glück begehr ich nicht.

Du gabst’s jedem Wurme, den Wesen all,
Auf jedem Erd- und Sonnenball,
O, schließe mich nicht, nicht mich g’rade aus
Aus Deines Lichtes glücklichem Haus,
O, laß mich die Sonne immer sehn,
Die Berge und die grünen Seen,
Die Bäume unter Blätter wehn,
Die Blumen, die auf Erden stehn.

Ach, Sternlein dort,
Am Himmelsort,
Du glänzest so alleine
Und scheinest uns so kleine.

Doch sprich, was geht denn dorten vor,
Doch mach’ mir keine Wippchen vor,
Ist es denn dort erquicklich?
Und lebt man dorten glücklich?