Den Gott im Herzen, die eherne Macht,
So wandle ich voll Hoffnung auf Erden,
Es spricht in mir laut, die Allmacht sie wacht,
Die Hoffnungen werden Dir werden!

Nur allein kann ich erstarken,
Nur allein sprießt mir die Kraft,
Tret’ ich in des Kampfes Marken,
Mit des Muthes Eigenschaft.

Sag’ ich los mich jenem Jammer,
Jenem tiefen Seelenweh —
Meine Lenden gürt’ ich strammer
Und gepanzert fest ich steh!

Fest wie eine Memnonsäule
Unter mir den Staub der Welt, —
Ob mein Blick auch drauf verweile —
’s ist der Blick von einem Held.

Fest wie eine Memnonsäule,
Schwarzer Marmor ist mein Kleid,
Doch nicht müßig ich verweile,
In der Wüsten Einsamkeit.

Pflegend nicht wie jener König
Von Aegypten feiger Ruh’,
Der ist gar nichts oder wenig,
Der dem Bösen siehet zu.

In die Enge, ins Gedränge
Stürz’ ich mich mit lautem Klang,
Singe vor der ganzen Menge
Ew’ger Wahrheit großen Sang.