Und den Savoyarden,
Streckend aus die Hand,
Seine dunklen Blicke,
Flehend, festgebannt.
Viel hast Du gesehen,
Fels und Berg und Thal,
Eis und Schnee und Seen,
Wunder ohne Zahl.
Deine Heimath, Blümlein,
Edelweiß genannt,
Ist ein kleines Eden,
Schön das Schweizerland.
Zwecklos scheint mein Leben
Ohne Zweck mein Sein,
Doch ein einzig Streben
Hüllt’s in Dunkel ein. —
Ist’s dereinst gelungen.
Wird vielleicht gesungen:
„Viel hat sie gethan,
Wenige sahn’s ihr an.“ —
[Die Gefangenen.]
Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,
Ihr Vöglein, jubelt laut,
Wir Andern leben in Knechtschaft,
Vor Kummer früh ergraut;
Die Menschen leben im Wahne,
Wir wären nur für sie da,
Zu ihrem Spiel und Vergnügen,
Zu ihrem Essen, ja!
Wir sind nicht zu ihrem Vergnügen,
Wir sind für uns selber da,
Die Menschen sind unsre Verwandte
Im Essen und Trinken so nah. —