[218] Ging man ähnlich wie bei der Ableitung der Parabel vor, stellte aber die Bedingung, daß von den an die Gerade anzutragenden Rechtecken stets ein Stück übrig bleibt, so ergab sich als geometrischer Ort die Ellipse (ἐλλείπειν heißt übrig bleiben). Überragten dagegen die Rechtecke die Gerade, so ergab sich die Hyperbel (ὑπερβάλλειν heißt überragen).
[219] Hippias von Elis.
[220] Näheres Cantor, I. 167.
[221] Tropfke, Geschichte der Elementarmathematik. Bd. II. S. 5.
[222] Beide Sätze werden Platons Schüler Eudoxos von Knidos zugeschrieben.
[223] Diese Entdeckung wird auf Aristaeos (um 320 v. Chr.), der ebenfalls der platonischen Schule angehörte, zurückgeführt. Er soll auch das erste Werk über die Kegelschnitte geschrieben haben. Cantor I, 211.
[224] Eine ausführliche Darstellung mit zahlreichen Literaturangaben enthält Paulys Realenzykl. f. d. klass. Altertum in Bd. II. (1896.) S. 1828–1862. Sie rührt von Hultsch her.
[225] F. Cumont, Babylon und die griechische Astronomie. Neue Jahrbücher f. d. klass. Altertum. 1911. S. 1.
[226] Aristophanes, Wolken. 615–619.
[227] Es ist wahrscheinlich, daß Meton sich hierzu der Tabellen bediente, welche die Chaldäer Jahrhunderte vorher für die Mondbewegung und die Finsternisse entworfen hatten.