[228] Das Wichtigste über die Hilfsmittel, welche im Altertum für die Zeitmessung zur Verfügung standen, bringt die Realenzykl. d. klass. Altertumswiss. von Pauly-Wissowa-Kroll (8. Bd. Sp. 2416–2433) in dem Beitrag »Horologium« von A. Rehm.

[229] Der Name Ekliptik (ἑκλειπτικός κύκλος) ist im Altertum erst spät in Gebrauch gekommen.

[230] Um 560 v. Chr. Siehe auch Darmstädter, Handbuch der Geschichte der Naturwissenschaften.

[231] Derartigen Versuchen, die Abstände der Planeten in eine mathematische Regel zu fassen, begegnet man bis ins 18. Jahrhundert (Titiussche Regel; 1766).

[232] August Boeckh, Philolaos des Pythagoreers Lehren nebst den Bruchstücken seines Werkes. Berlin, Vossische Buchhandlung. 1819.

[233] Schiaparelli, Die Vorläufer des Kopernikus im Altertum. 1873. Übersetzt von Curtze.

[234] Dies gilt z. B. von Anaxagoras, der nach der Begründung der pythagoreischen Schule lebte.

[235] Schiaparelli, a. a. O. S. 7.

[236] Platon erklärte im »Timäos«: »Vom Ganzen, welches kugelförmig ist, zu behaupten, daß es einen Ort unten, den anderen oben habe, ziemt keinem Verständigen« (siehe »Timäos«, 62 u. 63).

[237] Er lebte etwa von 390–310 und war den Pythagoreern in mancher Hinsicht geistesverwandt. Er verfaßte zahlreiche Schriften, von denen nur die Titel und Fragmente bekannt sind. Letztere den Titeln zuzuweisen, ist schwierig und oft nicht möglich. Über Herakleides siehe auch Gomperz, Griechische Denker. I, 98.