[259] Als Corpus Hippocraticum sind der Nachwelt etwa 100 griechische und 30 lateinische Schriften übermittelt worden. Mit völliger Sicherheit lassen sich nur wenige Bücher auf Hippokrates selbst zurückführen. Man hat übrigens nie alle für echt gehalten. Näheres siehe in dem sehr ausführlichen Beitrag über Hippokrates in Paulys Reallexik. d. klass. Altert. Bd. VIII (1913). S. 1801–1852.
[260] Beck, Hippokrates' Erkenntnisse. Jena 1907. Das Werk enthält außer einer Untersuchung über die Entstehung und die Bedeutung der Hippokratischen Sammlung eine Auslese der wertvollsten Stellen mit Bezugnahme auf die moderne Heilkunde.
[261] Haeser, Geschichte der Medizin. Bd. I (1875). S. 141.
Nach den Ansichten, die Platon im »Timäos« entwickelt, bewirkt das Herz die Verknüpfung der Adern. Es ist die Quelle des durch alle Glieder heftig herumgetriebenen Blutes. Zur Abkühlung des Herzens dienen die Lungen.
[262] In der lateinischen Fassung von Schiller seinen »Räubern« als Motto vorangestellt: Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat. Quae ferrum non sanat, ignis sanat.
[263] R. Burckhardt, Geschichte der Zoologie. S. 18.
[264] Stahr, Das Leben des Aristoteles, als I. Teil von Stahrs Aristotelia. Halle 1830.
[265] Sein Vater Nikomachos war Leibarzt des Königs Amyntas von Mazedonien.
[266] E. Meyer, Gesch. d. Altertums. V. Bd. 1902. S. 338.
[267] Zeller, Die Philosophie der Griechen. Bd. II, 2. S. 172.