Eine ältere unzuverlässige Ausgabe wurde von Jebb (London 1733) herausgegeben.

Zur Feier des 700. Geburtstags Bacons erschien 1914 ein Erinnerungsband, der Abhandlungen über Bacons wissenschaftliche Tätigkeit und Bedeutung enthält (Oxford, Clarendon press, 1914). Genannt seien: F. Picavet (Paris), La place de Roger Bacon parmi les philosophes du XIIIe siècle. – E. Smith (New York), The place of R. Bacon in the history of mathematics. – E. Wiedemann (Erlangen), R. Bacon und seine Verdienste um die Optik. – Pierre Duhem (Bordeaux), Roger Bacon et l'horreur du vide. – Pattison Muir (Cambridge), Roger Bacon, his relations to alchemie and chemistry.

[803] »Visio non completur in oculis, sed in nervo« heißt es bei ihm (Opus majus V cap. 2).

[804] Die Brennkugel erwähnen schon Aristoteles und Plinius.

[805] J. Würschmidt, Roger Bacons Art des wissenschaftlichen Arbeitens, dargestellt nach seiner Schrift »De speculis« (Roger Bacon Commemoration Essays IX).

[806] Sine experientia nihil sufficienter sciri potest.

[807] Opus majus IV cap. 3.

[808] Ein Wort, das lebhaft an Kants späteren, oft zitierten Ausspruch erinnert.

[809] De secretis operibus artis et naturae, cap. 4.

[810] Als Erfinder wird ein Salvino degli Armati in Florenz genannt. Nach anderer Nachricht ist Alexander de Spina als Erfinder der Brillen zu betrachten. Beide Angaben sind unrichtig. Soviel ist jedoch sicher, daß die ersten Brillen in Italien gemacht wurden und daß dies gegen das Ende des 13. Jahrhunderts geschah (Wilde, Optik. Bd. I. S. 96).