[893] Doppelmayr, Historische Nachrichten von den Nürnberger Mathematikern und Künstlern. 1730.

[894] E. F. Apelt, Die Reformation der Sternkunde von N. v. Cusa bis auf Kepler. Jena 1852. S. 58. Behaims Verdienst um die Entwicklung und die Übermittelung der wissenschaftlichen Nautik wird heute geringer eingeschätzt. Siehe die Mitteilungen z. Geschichte d. Medizin u. d. Naturwiss. Nr. 60. S. 21.

[895] E. Meyer, Geschichte d. Botanik. Bd. IV. S. 255. Zoologische Gärten finden sich schon bei den Arabern (E. Wiedemann).

[896] Der Leydener Garten wurde 1577, der Heidelberger 1593 eingerichtet.

[897] E. Meyer, Geschichte der Botanik. Bd. IV. S. 273, ist geneigt, den Italiener Luca Ghini, der in Bologna lehrte, als den Erfinder der Herbarien zu betrachten.

In Leyden ist noch ein Herbarium von Rauwolf vorhanden, der 1573 in den Orient reiste. (Mitteilung von E. Wiedemann.)

[898] E. Meyer, Geschichte der Botanik. Bd. IV. S. 284.

[899] Es ist archivalisch festgestellt, daß der Name Koppernigk lautete. Das Titelblatt des 1543 in Nürnberg gedruckten Werkes enthält zwar den Namen Copernicus. Es scheint hier aber ein Versehen des Herausgebers (Rheticus) vorzuliegen. Die richtige Schreibweise würde Coppernicus oder Koppernikus lauten. Siehe Max Jacobi, »Koppernikus oder Kopernikus«. Artikel in der »Täglichen Rundschau« v. 14. 8. 1907.

[900] Apian lebte von 1495–1552. Er wurde von Kaiser Karl V. hoch geschätzt und verfertigte für diesen eine Maschine, durch deren Bewegung man den Lauf der Planeten darstellen konnte. Auch empfahl er dunkle Gläser zur Beobachtung der Sonne, in der Hoffnung, auf diese Weise den Vorübergang von Venus und Merkur sehen zu können. Auch der Vorschlag, die Monddistanzen zum Bestimmen der geographischen Länge zu benutzen, rührt von Apian her (Cosmographia § 5).

[901] Anspielung auf das Horazische nonumque prematur in annum.