[939] A. a. O. 3. Teil XIX.

[940] A. a. O. 11. Teil XVIII.

[941] Dieses Holz hatten Jesuiten in Mexiko kennen gelernt; es wurde Nierenholz (lignum nephriticum) genannt, weil man es gegen Nieren- und Blasenkrankheiten anwandte.

Ausführlicher hat G. Berthold über die Geschichte der Fluoreszenz in Poggendorffs Annalen der Physik und Chemie, Bd. 158 (1876) S. 620, berichtet. Danach rührt die älteste Nachricht über die Fluoreszenz eines Aufgusses des lignum nephriticum von Monardes (16. Jahrh.) her. Auch Boyle, Grimaldi, Newton und andere haben sich mit dem Phänomen beschäftigt. Newton hat zuerst den Aufguß in homogenem Lichte untersucht. Eingehender geschah dies durch E. Wünsch (Versuche und Beobachtungen über die Farben. Leipzig 1792). Bei Musschenbroek findet sich die Bemerkung, daß Erdöl dieselbe Erscheinung zeige wie der Aufguß des Nierenholzes (Introductio ad philos. nat. 1762. Bd. II. S. 739). Goethe beschrieb sie an dem Aufguß der frischen Rinde der Roßkastanie (Nachträge zur Farbenlehre. Nr. 10). Da indessen die Erklärung dieser Erscheinung nicht gelang, geriet sie in Vergessenheit, bis sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts zum Gegenstande sehr eingehender Experimentaluntersuchungen gemacht wurde. (Siehe Bd. IV.)

[942] Sie soll um 1630 erfolgt sein.

[943] Siehe Wilde, Geschichte der Optik. Bd. I. S. 294.

[944] Schon im 13. Jahrhundert versuchte der Deutsche Jordanus Nemorarius, mechanische Probleme auf dynamischem Wege zu lösen (Liber Jordani Nemorarii de ponderibus. Herausgegeben von Peter Apian, 1533). Näheres siehe Gerland und Traumüller, Geschichte der physikalischen Experimentierkunst. Leipzig, W. Engelmann. 1899. S. 78 u. f.

[945] Tartaglia, Nuova scienza (Venedig 1537).

[946] Nach v. Lippmann.

[947] Dies geschah im Jahre 1423.