[948] Übrigens betrieb Karl VII. von Frankreich, dem die Engländer den Thron zugunsten ihres Königs Heinrich VI. streitig machten, dieselbe Art von Falschmünzerei.
Siehe auch H. Schelenz: »Hermes und seine Kunst, Alchemie in England«. Pharmazeutische Post. Wien 1902. Nr. 6. Danach wurde im Jahre 1440 einer englischen Firma sogar das Privileg zur Herstellung von künstlichem Gold gegeben. Doch sank dadurch der Wert der englischen Goldmünzen um die Hälfte. Nach v. Lippmann handelte es sich um gefälschte Münzen.
[949] Es lehrte, sagt Chamberlain treffend, schärfer beobachten, verdoppelte die Erfindungsgabe, flößte die kühnsten Hypothesen ein und schenkte endlose Ausdauer und Todesverachtung (Chamberlain, Grundlagen. S. 756).
[950] Siehe in v. Lippmanns Werk »Die Alchemie« (1919) den Abschnitt, der von der Alchemie nach 1300 handelt (S. 495 u. f.).
[951] Vereinzelt selbst bis ins 19. Jahrhundert. So entstand 1894 in Paris eine Société hermétique und bald darauf eine Société alchimique. Fristeten diese Regungen ihr Dasein immer wieder durch ihre Verbindung mit Mystik und Okkultismus, so erhielten sie neue Nahrung durch die Umwandlungen, die man am Radium und den radioaktiven Stoffen entdeckte.
[952] Besonders die Studien Sudhoffs.
[953] Siehe F. Strunz, Theophrastus Paracelsus, sein Leben und seine Persönlichkeit. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der deutschen Renaissance. Leipzig, E. Diederichs. 1903.
[954] Siehe E. Sudhoffs Bericht über die neuesten Wertungen Hohenheims in den Mitteil. z. Gesch. d. Medizin u. Naturwiss. 1904. S. 475.
[955] Im Druck erschien es zuerst 1493 und zuletzt in Basel in fünf Bänden 1523, also kurz bevor Paracelsus dort auftrat.
[956] Voll Selbstbewußtsein sprach er einst das Wort: »Engländer, Franzosen, Italiener, ihr mir nach, nicht ich euch!«