Fall I. Influx[14] von Bullion. Hier die Sache sehr einfach. Viel unbeschäftigtes Kapital, also Zunehmen der Deposita. Um sie zu verwenden, würde die Bank ihren Zinsfuß herabsetzen. Also Ausdehnung des Geschäftes im Lande. Die Zirkulation würde nur steigen, wenn das Geschäft so stiege, um vermehrte Currency zu seiner Führung nötig zu machen. Sonst würde die überflüssig ausgegebene Currency wieder in die Bank zurückströmen durch den Verfall der Wechsel usw. als Deposits usw. Die Currency wirkt hier also nicht als Ursache. Ihre Vermehrung schließlich Folge des größeren in Aktion gesetzten Kapitals, nicht umgekehrt. (In dem angegebenen Falle würde also die nächste Folge Wachsen der Deposits, das heißt des unbeschäftigten Kapitals sein, nicht der Zirkulation.)

Fall II. Hier fängt eigentlich die Sache an. Export von Bullion wird vorausgesetzt. Anfang einer Periode der pressure.[15] Wechselkurs ungünstig. Dabei mache schlechte Ernte usw. (oder auch Verteuerung der Rohmaterialien der Industrie) beständig größere Wareneinfuhr nötig. Gesetzt, die Rechnung der Bank of England stehe beim Beginn einer solchen Periode wie folgt:

a. Kapital14 500 000 £Government securities10 000 000 £
Rest [Reserven]3 500 000 £Bills of Exchange12 000 000 £
Deposits12 000 000 £Bullion or coin8 000 000 £
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30 000 000 £ 30 000 000 £

Die Bank schuldet, da unter der Voraussetzung keine Noten existieren, nur die 12 Millionen Deposits. Nach ihrem Prinzip (die Deposits in Zirkulationsbanken [... unlesbar], nur den dritten Teil ihrer Zahlungsverpflichtungen in bar liegen haben zu müssen) ist ihr Bullion von 8 Millionen um die Hälfte zu groß. Um mehr Gewinn zu machen, setzt sie den Zinsfuß herab und steigert ihre discounts[16] zum Beispiel um 4 Millionen, die für Korn usw. ausgeführt werden. Die Rechnung der Bank steht dann so:

b. Kapital14 500 000 £Government securities10 000 000 £
Rest3 500 000 £Bills of Exchange16 000 000 £
Deposits12 000 000 £Bullion or coin4 000 000 £
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30 000 000 £ 30 000 000 £

Aus dieser figure[17] folgt:

Die Kaufleute agieren zuerst auf die Bullionreserve der Bank, sobald sie Gold ausführen müssen. Dieses exportierte Gold vermindert ihre Reserve (die der Bank), ohne im mindesten auf die Currency zu wirken. Ob die 4 Millionen in ihren Kellern oder in einem Schiffe nach Hamburg liegen, ist dasselbe für die Currency. Es zeigt sich endlich, daß ein bedeutender drain von Bullion,[18] hier von 4 Millionen Pfund Sterling, stattfinden kann, der nicht im geringsten weder die Currency noch das Geschäft des Landes im allgemeinen affiziert. Nämlich während der ganzen Periode, wo die Bullionreserve, die zu groß gegen die Liabilities[19] war, nur auf ihre due proportion[20] zu denselben reduziert wird.

c. Nehmen wir aber an, daß die Umstände, die den drain[21] der 4 Millionen nötig gemacht, fortdauern: Kornmangel, Steigen des Preises der Rohbaumwolle usw. Die Bank wird besorgt für ihre Sicherheit. Sie erhöht den Zinsfuß und limitiert ihre discounts.[22] Daher pressure[23] in der Handelswelt. Wie wirkt diese pressure? Es wird auf die Deposits der Bank gezogen, ihr Bullion sinkt verhältnismäßig. Sinken die Deposits auf 9 Millionen, das heißt vermindern sie sich um 3 Millionen, so müßten dann 3 abgehen von der Bullionreserve der Bank. Diese würde also fallen (4 Millionen bis 3 Millionen) auf 1 Million gegen Deposits von 9 Millionen, Verhältnis, das gefährlich für die Bank würde. Will sie also ihre Bullionreserve auf dem dritten Teil der Deposits halten, so wird sie ihre discounts um 2 Millionen verringern.

Die Rechnung wird dann so stehen:

Kapital14 500 000 £Government securities10 000 000 £
Rest3 500 000 £Bills under discount14 000 000 £
Deposits9 000 000 £Bullion or coin3 000 000 £
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27 000 000 £ 27 000 000 £