»Ja, das rathen Sie einmal!« sagte der Kleine, indem er beide Arme vor sich auf die Stuhllehne stemmte und ein verzweifelt geheimnißvolles Gesicht machte; »aber geben Sie sich nur keine Mühe, Sie rathen es im Leben nicht, denken Sie nur, von Ben, dem von Wallis entflohenen Nigger.«
»Konnte denn der schreiben?« frug Draper ungläubig.
»Nein, das konnte er allerdings nicht,« sagte der Friedensrichter, »er hat auch nur sein Zeichen, eine Art Kreuz, darunter gemacht, das ist aber einerlei, ein anderer Nigger hat's für ihn, von Canada aus, geschrieben.«
»Von Canada aus?«
»Ja, von Canada; die Bestie ist glücklich, Gott nur weiß freilich auf welche Art, nach Canada entkommen; das ist aber ein neuer Beweis, wie wir den Engländern so bald als möglich ein Land abnehmen müssen, das uns erstlich, nach der ganzen Natur der Sache, angehört, und durch das die Bürger der Vereinigten Staaten schon so unendlichen Schaden erlitten haben.«
»Aber was steht in dem Brief?« frug Sally neugierig.
»Der ist »kurz und süß,« wie die Yankees sagen,« brummte der Friedensrichter, »noch dazu von einem verwünschten Nigger selbst geschrieben, der sich einen »freien canadiensischen Bürger« nennt und mich – wenn ich die Canaille nur hier hätte! – herzlich grüßen läßt.«
»Nun, das ist doch freundschaftlich,« lachte Hennigs.
»Freundschaftlich? der schwarze Lump nennt mich sogar sein »liebstes, bestes Pittchen« und bittet mich, ich möchte ihn, wenn ich einmal nach Toronto käme, doch auf jeden Fall besuchen.«
»Aber Ben? was schreibt Ihnen denn Ben, bester Mr. Pitt!« bat Sally.