Es dauerte wohl eine Viertelstunde ehe irgend Jemand zu Worte kommen konnte, ihn des Maulthiers wegen zu beruhigen.

„Aber Donnerwetter, Ihr sitzt hier so trocken!“ rief Panning, als sich der Lärm nur erst einmal ein klein wenig gelegt hatte, und Albert aufgestanden war dem Neugekommnen noch etwas Abendbrod zusammen zu suchen und Thee warm zu stellen — „kein Brandy mehr? — kein Grog?“

„Ich glaube daß ist der erste gescheute Gedanke, den Panning heute gehabt hat,“ sagte Meier.

„Und wo kommst Du denn noch heute Abend her?“ sagte Albert — „wer von Euch Beiden ist denn nun wieder einmal am gescheutesten gewesen?“

„Jedenfalls der Esel, Albertchen,“ lachte Panning, heute Abend viel zu guter Laune um irgend eines Wortes wegen zu streiten — „jedenfalls der Esel; da der immer zuerst kommt.“

„Und wie siehts unten bei Charles aus?“ frug Meier — „Alle noch fidel? wir sind eigentlich heute zwei Stunden zu früh fortgegangen.“

„Ja, ich wäre auch schon lange da,“ sagte Panning, „aber ich mußte auf das Fleisch warten; sie schlachteten erst noch einen Ochsen.“

„Aber unser Fleisch lag ja schon auf dem Esel?“ — rief Albert dagegen.

„So?“ lachte Panning mit einem verschmitzten Ausdruck, „siehst Du Albertchen, da hat der Esel dann wieder recht — aber auf das Schlachten hab ich doch gewartet.“

„Ja, Panning ist ein tüchtiger Kerl,“ sagte Hammerschmidt — „der ist von klein auf in der Welt gewesen.“