„Erst müssen wir unsere Maschine fertig haben,“ bestimmte die Gemahlin. „Wenn Du nachher das Werkzeug in’s Zelt gebracht hast, kannst Du gehen wohin Du willst.“
„Madame Hilgen,“ sagte Johnny, der seine Schmerzen, wie die überstandene Gefahr schon total vergessen zu haben schien, mit Galanterie, „Sie sind ein Muster der Frauen, und wenn mir denn heute Niemand Gutes wünscht, — denn ich feire wirklich an diesem Tage meinen Geburtstag, — so wünsche ich mir selbst dermaleinst eine solche Frau, wie Sie.“
„Na da gratulir’ ich,“ sagte Fischer lachend.
„Ei Herr Fischer, Sie sind ja ein recht grober Mensch!“ rief Madame Hilgen, mit dem Finger drohend.
„Ich habe ja Johnny blos zu seinem Geburtstage, nicht zu einer Frau gratulirt, Madame Hilgen,“ rief aber dieser, sich vertheidigend. Fuchs meinte jedoch, von dem vielen Reden bekämen sie Nichts zu trinken und er selber habe, was er auch bei den anderen voraussetze, einen sträflichen Durst.
„Ich kann auch nicht sagen, daß ich satisfied wäre“ meinte Erbe, „und da ich gerade mit meiner Arbeit fertig bin, gehen wir am besten gleich.“
„Halt!“ sagte Johnny, „die Pfanne steht noch in der Höhlung. Die dürfen wir nicht stehen lassen, — es ist wenigstens für sechs bis acht Dollars Gold darin.“
„Ja ich klettere nicht hinab und wenn zehn Pfannen da ständen,“ erklärte Fischer.
„Ich auch nicht,“ meinte Johnny, „ich bin einmal gut weggekommen — das hieße Gott versuchen.“