„Wer ist los? — Was ist los?“ sagte aber Fischer, der erst glaubte, Johnny habe wieder einen von seinen nicht selten tollen Streichen im Kopfe, „komm Napoleon, mach’ keinen Unsinn.“

Was Johnny hier vorhatte, betraf aber eine „Geschäftssache“ und darin trieb er selten oder nie Unsinn. Fischer jedoch auch ohne Weiteres über seine Entdeckung aufzuklären, sagte er rasch aber leise:

„Hilgen ist eben mit seiner Frau und Sack und Pack da oben den Pfad hinaufgegangen.“

„Hilgen?“ rief Fischer erstaunt, „aber wohin?“

„Das wollen wir bald herauskriegen,“ lachte Johnny, „sie können noch keine Viertelmeile Vorsprung haben, und der Pfad läuft hier steil den Berg hinan und geht weder links noch rechts ab — komm nur, das können wir Alles unterwegs besprechen. Ha der schlaue Fuchs, das ist seine deutsche Redlichkeit.“

„Ja Fuchs,“ lachte Fischer, „wollen wir denn da von wegen der deutschen Redlichkeit, den andern Fuchs mit Zubehör auch mitnehmen?“

„Fällt mir nicht ein,“ rief Johnny rasch, „schlägst Du meinen Juden, schlag ich Deinen Juden.“

Und ohne Fischer weiter eine Einwendung zu gestatten, faßte er ihn am Arme, und zog ihn mit in den Pfad hinein, der etwa hundertfünfzig Schritt vom Zelt vorüberführte.

„Aber wie hast Du die vom Zelt aus nur in der Dunkelheit erkennen können?“ frug Fischer, immer noch zweifelnd — „wenn Du Dich nur nicht geirrt hast.“