„Zählt Euer Geld — wie viel habt Ihr?“ sagte der Spieler, der rasch ein Paar Worte mit dem Gegenübersitzenden geflüstert hatte — „wie viel ist es?“

„Erstlich achtundzwanzig Dollar in Silber,“ sagte dieser ruhig, und die Anderen lachten — „dann hier in Banknoten ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, achthundert Dollar, und dann hier“ —

„Was noch?“

„Eine kleine Anweisung auf Dollsmith und Penneken, so gut wie Silber, acceptirt und Alles; das Geld braucht nur abgeholt zu werden, auf — drei Tausend.“

„Drei Tausend?“ — schrie der Spieler, erschreckt von seinem Stuhl aufspringend — „das wären beinah vier tausend Dollar zusammen; seid Ihr wahnsinnig? — das brauch’ ich nicht zu zahlen.“

Braucht Ihr nicht?“ — sagte der Fremde erstaunt — „hättet Ihr’s nicht genommen, wenn ich’s verloren?“

„Gewiß hätt’ er — das versteht sich — ob die’s nehmen? — Alles, was sie kriegen können und ein klein Bischen noch mehr,“ — schrieen die Stimmen um den Tisch herum. — „Er muß zahlen, da hilft ihm kein Gott.“

„Gentlemen,“ — protestirte aber der Spieler jetzt gegen die Schaar, in der trostlosen Hoffnung diese zu seinen Gunsten zu lenken. — „Gentlemen, der Herr da hat jeden Abend die ganze vorige Woche gesetzt —“

„Und jedesmal verloren,“ — fiel ein Anderer ihm in die Rede — „ich bin einige Male selber dabei gewesen und habe es von Anderen erzählen hören, und er hat nie ein Wort dagegen eingewandt.“