„Aber das waren nur achtundzwanzig Dollar.“

„Und wenn es jetzt so viele Tausende wären.“

„Aber so lassen sie mich ausreden,“ — schrie der Spieler, mit Todtenblässe im Gesicht und funkelnden Augen — „es waren nur achtundzwanzig Dollar die er mir auf den Tisch schüttelte, und die Papiere hielt er zurück — dreimal schon hab’ ich die Summe von ihm gewonnen.“

„Beweist mir, daß ich einen Cent mehr wie die achtundzwanzig Dollar im Beutel gehabt!“ rief aber der Fremde verächtlich — „mit solchen Ausflüchten kommt Ihr nicht durch.“

„Warum hast Du den Sack nicht mitbehalten, compañero,“ — lachte ein Spanier, der dabei stand — „wir behalten Alles was auf die Karte gesetzt wird.“

„Hätt’ er wieder verloren, so wären nicht mehr aus dem alten verdammten Leinwandbeutel herausgekommen, wie die Paar lumpigen Silberdollar“ — fluchte der Andere.

„Möglich, aber nicht zu beweisen,“ — lachten die Umstehenden — „Ihr müßt zahlen.“

„Verdammt, wenn ich’s thue,“ — schrie der Spieler und schlug mit der geballten Faust auf den Tisch. — „Eine neue Art von Betrug und Schurkerei ist’s, die sie an mir versuchen wollen — aber sie sind an den Unrechten gekommen. — Ich zahle nicht.“

„Ich habe an Dich hundert Dollar die letzte halbe Stunde verloren“ — schrie da ein langer riesiger Kentuckier, sich zum Tisch durchdrängend, und über der Anderen Schultern fort — „und hab’ sie Dir zahlen müssen bis zum letzten Cent. Weigerst Du Dem die Zahlung, mußt Du mir mein Geld auch wieder herausgeben.“

„Und mir auch — mir auch!“ — schrieen eine Menge Stimmen durcheinander — „ich habe auch verloren — ich auch — ich zehn Dollar — ich funfzig — ich fünfundzwanzig — ich ein Pfund Gold — heraus mit dem Geld, wenn er nicht zahlen will.“