»Von Monsieur Bertrand.«
»Sehr wohl. Rosenstraße Nummer 47, zweiter Stock, erste Türe rechts.«
»Rosenstraße? – wo ist die Rosenstraße? die kenne ich gar nicht.«
»Gleich am Landgrafenplatz, zu Befehl, die kleine Gasse, die hinter der Bude hineinläuft. Nummer 47 ist das rechte Eckhaus, aber der Eingang in der Gasse drin. Das Haus selber heißt auch die Rose und war früher ein Hospital, ist aber jetzt ein Wirtshaus, und die Kunstreiter kehren gewöhnlich dort ein, weil ihnen die Ställe unten bequem liegen und der Mann, dem das Haus gehört, auch Futter und Streu zu verkaufen hat.«
»Es ist gut, du – kannst mir eine Droschke holen.«
»Herr Rittmeister halten zu Gnaden, um fünf Uhr Tafel.«
»Ich weiß es – bis dahin bin ich wieder zurück. Du gehst mir indessen nicht fort und hältst alles bereit.«
»Sehr wohl, Herr Rittmeister!«
Wenige Minuten später rasselte die Droschke über das Pflaster und hielt vor der Türe.
»Wohin?« fragte der Kutscher.