»Nun ja, jener Ort liegt Gott weiß wie weit von hier entfernt – im Mecklenburgischen, nicht wahr?«
»Allerdings.«
»Nun sehen Sie, und vielleicht weit von einer Eisenbahn?«
»Etwa sechs Stunden zu fahren.«
»Entsetzlich – aber das ist ja kaum möglich. Da irren Sie sich, lieber Zühbig. In letzter Zeit sind mehrere Eisenbahnen dort gebaut, daß man wohl kaum sechs Stunden von einem Gleis zum andern hat. Sechs Stunden vielleicht zu gehen.«
»Bitte um Verzeihung; zu fahren.«
»Wie heißt denn die nächste Station?«
»Kolbendorf,« erwiderte von Zühbig, und mußte sich Mühe geben, das Lächeln zu verbergen, das ihm wider Willen um die Lippen zuckte. Er durfte natürlich nicht merken, daß von Silberglanz alle nötigen geographischen Kenntnisse unter der Hand zu sammeln wünsche.
»Lauter fremde Namen,« sagte der Baron gleichgültig. »Ja, wenn der Ort auf meinem Wege nach Paris läge, machte ich vielleicht des Spaßes halber auf der Hin- oder Rückreise einen Abstecher da hinüber.«
»Wollen Sie nach Paris, Baron?«