»Ih nun ja,« sagt Jackel gutmüthig – »aber er braucht sein Bischen auch – vorigen Winter hat er mir's aber ganz geschenkt, weil ich ihm soviel erzählt habe, was die Herren hier untereinander gesprochen.«
»Und was zahlt Ihr jährlich Miethe?«
»Zwei Gulden,« erwiederte Jackel, mit einer starken Betonung des Zahlworts, und paßte einen neuen Nagel in den vor ihm auf dem Knie liegenden Schuh.
»Zwei Gulden?« ist die erstaunte Gegenfrage, »jährlich?« –
»Ja, aber ich hab' auch frei Holz dafür,« ergänzt Jackel, seine Extravaganz in Miethe doch etwas zu mildern.
»Aber das muß Er sich selber klein machen?« vertheidigt ihn der Kammerdiener wieder mit komischem Ernst, den Eigennutz des Wirths in recht grelles Licht zu setzen.
»Ih nun ja, das thu' ich gern,« sagt Jackel gutmüthig.
»Und mit was beschäftigt Ihr Euch nun den Sommer über?«
»Mit Allem was vorkommt, eigentlich aber bau' ich Cithern und Geigen.«
»So? und die sind wohl theuer?«