»Alle Wetter,« rief dieser rasch, »Warst Du denn schon gestern bei der Lise drüben – mit dem Grafen?«
»Bei der Lise?«
»Nun, bei meiner andern Schwester, der Bassini.«
»Ja, allerdings,« lächelte Jeremias verlegen – »wir glaubten... – aber wo willst Du hin, Jettchen?«
»In die Küche, Vater, und das Essen besorgen – Du bleibst doch bei uns?«
»Na, er soll wohl in's Wirthshaus gehen?« rief Pfeffer.
»Ja – wenn Ihr mich haben wollt...«
»Haben wollt – Unsinn – aber die wird Augen machen, wenn sie kommt und Dich hier sieht! Das war die Glatze, die wie eine Tischplatte groß sein sollte!«
»Aber wo ist die Elise?« fragte die Frau lächelnd – »es wundert mich, daß sie noch nicht da ist...«
»Lauter Unsinn hat sie heute auf der Probe geschwatzt,« lachte Pfeffer, »den ganzen Schädel hatte sie voll vom neuen Schwager, und mich nannte sie sogar ein paar Mal Jeremias. Jetzt muß sie ihre Scene noch einmal durchprobiren, denn so wär's heut Abend eine Heidenwirthschaft geworden – aber noch Eins, da Jettchen gerade draußen ist – mit dem Rebe hat's wieder was' gesetzt!«