»Er heirathet das hübsche Blumen-Jettchen, das spröde, alberne Ding, dem alten Pfeffer seine Nichte, deren Vater gestern mit einer Million von Ostindien zurückgekommen ist.«

»Unsinn,« sagte Handor, »eine von Ihren gewöhnlichen Tageblatt-Enten.«

»Na, Sie werden's sehen. Der Rebe hat mit dem Mädel schon lange ein Verhältniß gehabt, aber natürlich Pauvreté in allen Ecken. Jetzt macht sich die Sache. Am Ende werden wir ihn hier noch nicht einmal los.«

»Vom Theater gewiß, und das Andere kümmert mich wenig,« sagte Handor gleichgültig, indem er aufstand und seinen Hut aufnahm.

»Sie wollen wieder fort?«

»Ich habe zu thun. Apropos, Doctor, können Sie mir nicht wenigstens einen Theil von den hundert Thalern zurückzahlen, die ich Ihnen neulich borgte? Trauvest quält mich mit den paar Thalern, die ich ihm schuldig bin.«

»Lieber, bester Freund,« rief Feodor – »kahl wie eine Feldmaus im Augenblick; die Gelder kommen erbärmlich ein, und in der letzten Zeit habe ich gar nichts verdienen können, weil ich fortwährend mit Ihnen beschäftigt war.«

»Mit mir?«

»Meine Correspondenzen für die verschiedenen Blätter. Ich sage Ihnen, die eine Recension über Ihren »Fiesco« hat mich vier volle Stunden gekostet, so ausführlich habe ich Alles besprochen, und ich taxire meine Arbeitsstunden stets auf einen Louisd'or.«

»Das ist viel.«