»Ach, und wie hart er mich geschlagen hat – ich war doch gewiß nicht schuld daran!«

»Wie groß ist der Schade, wie viel Töpfe sind Dir zerbrochen? Sag' rasch, mein Junge, denn mein Pferd wird auch ungeduldig.«

»Ach, Du lieber Gott,« klagte der arme Teufel, »ich weiß es ja nicht – gewiß über einen Thaler, und der große Topf da unten ist auch entzwei!«

»Da,« rief George, indem er in die Tasche griff und ihm ein Goldstück hinüberwarf, – »so behalte das Andere als Schmerzensgeld!« Und ehe ihm der Bursche danken konnte, ließ er seinem Thier den Zügel und trabte rasch die Allee hinab.

Um die Biegung derselben hatte Hubert seinen Hengst endlich wieder zum Stehen gebracht und erwartete ihn.

»Ob Einem das Lumpenvolk wohl je mit seinem Karren und Fuhrwerk ausweicht!« rief er ihm entgegen – »ich denke, der wird aber das nächste Mal vorsichtiger sein!«

»Der arme Junge konnte nichts dafür, Hubert; Dein Hengst nahm ja die ganze Straße ein – Du bist zu rasch gewesen.«

»Ach was – der Hieb wird ihm gut thun, und seine Töpfe mag er sich wieder zusammenleimen!«

George schwieg, und die beiden jungen Leute setzten jetzt, aus dem Menschengewirr heraus, ihren Spazierritt ruhiger fort, bis sie in die Nähe des Hauses kamen, in dem Paula heute zum Besuch war. George wollte dort absteigen und mit seiner Schwester zurückfahren.

Noch ehe sie das Haus erreichten, kam Handor die Straße herunter und grüßte. George zügelte sein Pferd ein.