»Vorhin,« sagte Hauptmann von Seydlitz, der neben Hubert stand, »fuhr er an mir vorbei, aber mit einem Gesicht wie eine Wetterwolke. Er sah mich gar nicht – weiß der liebe Gott, was er hat!«

»George?« fragte die Gräfin erstaunt. »Was kann der haben, das ihn verdrießlich machen dürfte? Er ist ja doch sonst immer das Leben selber; aber er hat heute Mancherlei zu thun. Ich werde mich einmal nach ihm umsehen.«

Sie traf George, als sie das nächste Zimmer betrat, in Verzweiflung, und er winkte seiner Mutter, ihm über den Gang zu folgen.

»Aber was hast Du nur? Weshalb kommst Du nicht zur Gesellschaft?«

»Zur Gesellschaft? und was ich habe? Heiland der Welt, und dabei wird es nicht für anständig gehalten, zu fluchen!«

»Aber, George!«

»Denke Dir nur, dieses alte, verwünschte Burgfräulein, die genau so aussieht, als ob sie dreieckig geschnitten und dann aufgeklebt wäre, dieses Fräulein von Wünschel läßt mir vor einer halben Stunde absagen!«

»Das ist allerdings fatal!«

»Fatal? Göttlich! Das nennst Du fatal? Und ich bin mit meiner ganzen Geschichte, die mich die letzten acht Tage vollständig aufgerieben hat, heut Abend auch noch obendrein blamirt!«

»Und was willst Du jetzt thun?«