»Sie hat keine Ahnung und, ich fürchte, auch fast keinen Gedanken für die Festlichkeit,« seufzte Helene; »das arme Kind kommt mir recht angegriffen und so unnatürlich aufgeregt vor.«

»Desto besser, desto besser!« lachte George vergnügt vor sich hin, denn er selber sah, hörte und dachte heute an nichts Anderes, als eben seine beabsichtigte Überraschung.

»George, wo bist Du so lange geblieben?« rief in diesem Augenblick Paula und eilte auf ihn zu; »ich habe Dich so ersehnt.«

»Mein liebes Herz, ich hatte zu thun und wußte Dich ja hier so gut aufgehoben. Wie geht es Dir, Schatz?«

Paula antwortete ihm nicht. Sie sah ihn mit ihren großen Augen fest an, und dann seinen Arm ergreifend und ihn leise ein paar Schritte mit sich zur Seite führend, flüsterte sie:

»Bleibe mir immer gut, George; behalte Deine Schwester lieb.«

»Aber, Paula, was fehlt Dir? Du gehst ja doch noch nicht von uns, wenn Du auch von jetzt an einem Andern angehören wirst; mache Dir doch keine thörichten Sorgen.«

»Mein guter George!«

»Komm, Kind, da beginnt die Tafelmusik; um Gottes willen, was hast Du, Paula, wir sind ja nicht allein!«

Paula hatte mit der Hand fast krampfhaft seinen Arm gefaßt, zog ihn an sich und drückte einen heißen Kuß auf seine Schulter. Dann ließ sie ihn plötzlich los und schritt der Thür der Terrasse zu.