»Ja, Onkel.«

»Sehr schön; auf den dünnen Thee schläft sich's überhaupt erbärmlich; da setzen wir uns noch drüben in meine Stube, rauchen eine vernünftige Pfeife oder Cigarre – hast Du welche mit, Jeremias?«

»Gute, aber ich habe mich im Theater darauf gesetzt.«

»Auf was Du nicht Alles gesessen hast! Na, es wird schon gehen, trinken ein anständiges Glas Grog dazu und besprechen noch so Manches, was wir auf dem Herzen haben.«

»Ich mache Dir gleich wieder heißes Wasser, Onkel.«

»Setz' uns lieber das Wasser und den Spiritus hinüber, Schatz, und vergiß den Zucker nicht. Du, Dein Rum ist famos, Jeremias; ich bin mit der einen Flasche schon halb fertig – und morgen wollen wir dann das Weitere sehen.«

»Und nun machst Du Dir auch keine traurigen Gedanken mehr, nicht wahr Auguste; es wird ja jetzt Alles gut gehen,« sagte Jeremias herzlich.

»Jetzt nicht mehr, Kinder, jetzt nicht mehr,« sagte die Frau gerührt, »und jetzt wird Jettchen auch die rothen Ränder um die Augen verlieren und nicht mehr heimlich weinen.«

»Aber, beste Mutter!«

»Ruhe im Quartier!« rief Pfeffer; »ich habe eine ordentliche Sehnsucht nach einem Glase Grog. Und nun gute Nacht! Du bist doch nicht böse, daß wir Dich heut Abend noch einmal gestört haben?«