»Was ich habe, Kind?« sagte er dann, als Jettchen die Worte wiederholte, »oh, oh, nichts, ich dachte nur in dem Augenblick gerade an 'was, ich habe noch etwas zu thun, beinah' hätte ich's vergessen. Also guten Morgen miteinander!«
»Wo willst Du denn hin, Jeremias?«
»Ich muß einmal nach Hause, ich komme nachher wieder!«
»Um zwölf Uhr essen wir.«
»Gut, ich werde kommen, sollte ich aber um zwölf Uhr nicht da sein, so wartet nicht auf mich, denn es ist doch möglich, daß ich Abhaltung bekäme,« und mit den Worten schoß er zur Thür hinaus.
»Was hat nur der Vater?« sagte Jettchen verwundert; »er sah so merkwürdig verstört, so zerstreut aus.«
»Gott weiß es,« brummte Pfeffer, »irgend noch ein paar brasilianische Schrullen vielleicht, die ihm im Kopf herumgehen! Laß ihn nur laufen, der findet sich wieder zurecht, dafür ist mir gar nicht bange. Wo warst Du, Jettchen?«
»Ich habe den Brautkranz fortgetragen,« sagte das junge Mädchen, »und jetzt gar nichts weiter zu thun, als den bestellten Kranz für Graf Rottack zu machen.«
»Das ist gescheidt, da kannst Du Dich endlich einmal ausruhen.«
»Aber die Zeit wird mir lang werden, und was hätte ich Alles zu thun bekommen können! Wie viele Arbeiten waren bestellt, aber Vater wollte es ja nicht leiden.«