»Na, warten Sie 'mal, dagegen ließe sich doch am Ende noch 'was thun. Apropos, haben Sie Polizei im Theater?«

»Auf die dürfen Sie nicht rechnen,« sagte der Director; »allerdings stehen ein paar Mann im Vorsaal, aber bei derartigen Gelegenheiten verhalten sie sich rein passiv.«

»Sehr schön,« sagte Jeremias, »weiter verlange ich nichts, und nun empfehle ich mich bestens!«

»Sie sind fremd hier in der Stadt, Herr Stelzhammer?«

»Fremd allerdings; aber ich glaube, ich weiß Jemanden, der mich unterstützen kann.«

»Darf ich fragen, wen?«

»Ihren Theaterdiener Peters.«

»Da sind Sie in vortrefflichen Händen,« lachte Krüger vergnügt; »aber lassen Sie ihn um Gottes willen nicht ahnen, daß ich von der Sache etwas weiß!«

»Haben Sie keine Sorge – bitte, bemühen Sie sich nicht, ich finde schon meinen Weg!« Und während der Director oben in seinem Zimmer, sich vergnügt die Hände reibend, auf und ab ging, stieg Jeremias langsam die Treppe hinunter.

Director Krüger wohnte zwei Treppen hoch, und jede Etage bestand aus zwei Abtheilungen Stufen, die in dem alten Hause ziemlich steil aufwärts führten, aber durch Seitenfenster hell erleuchtet wurden.