»Nun?«
»Alles in Ordnung,« lachte dieser, »Sie alter Menschenkenner Sie – capital gemacht – ausgeßeugnet. Mit Ihnen möchte ich öfter zu thun haben. Donnerwetter, wenn ich da bedenke, wie zäh unser Alter ist!«
»Und er wird nicht pfeifen?« sagte Jeremias.
»Das Unmögliche dürfen wir nicht verlangen,« erwiderte achselzuckend Peters, »aber – er läßt sich 'rausschmeißen, und damit haben wir Alles gewonnen. – Ja, Sie lachen,« fuhr Peters halb beleidigt fort, »aber glauben Sie etwa, daß das eine Kleinigkeit ist? Wenn der Stand halten will, bringen ihn zwölf Menschen nicht hinaus, und zu großen Skandal müssen wir vermeiden, sonst mischt sich doch die Polizei hinein. So aber ist Alles in Ordnung. Pfeifen muß er, das sieht ein Kind ein; er hat das Geld dafür schon genommen, aber er bleibt nahe an der Thür stehen, dann fuhrwerken wir ihn wie der Wind hinaus, und damit ist der ganzen Opposition die Spitze abgebrochen.«
»Und das kostet?«
»Ein Heidengeld – fünfzehn Gulden; er wollte es aber nicht einen Kreuzer billiger thun. Seine Ehre stände auf dem Spiel.«
»Gut,« lachte Jeremias vergnügt; »kommt nicht darauf an, und für die Übrigen stehen Sie?«
»Jetzt habe ich keine Sorge weiter,« rief Peters, »nun muß ich aber fort. Donnerwetter, es ist schon ein Uhr vorbei, und ich kann nur die Beine unter die Arme nehmen!«
»Haben Sie noch etwas getrunken?«
»Nur noch vier Glas – das geht jetzt mit auf die große Rechnung – also adieu, Herr Stelzhammer, bei Pompeji sehen wir uns wieder.« Und mit einer eleganten Verbeugung schoß er aus dem Zimmer. –