Jettchen las: »Hochverehrter Herr!«

Pfeffer nickte, »das klingt schon besser!«

»Recht herzlich freue ich mich, daß Sie Ihre Zweifel endlich besiegt haben und mir vertrauen. Ich nehme den mir gebotenen Contract mit Dank an und bin Ihnen besonders für den zweimonatlichen Urlaub verpflichtet, den ich nicht allein dazu benutzen kann, andere Bühnen zu sehen und dort mein Glück zu versuchen, sondern mich auch noch weiter auszubilden. Ich fühle, daß Sie mir mit dem Contract...«

»Das Fell über die Ohren ziehen,« sagte Pfeffer.

»... ein ehrendes Zeugnis meiner bisherigen Leistungen geben,« las Jettchen, »und hoffe auf ein recht freundliches künftiges Zusammenleben mit Ihnen und meinen Collegen.«

»Hol' Sie der Deubel,« nickte Pfeffer vergnügt.

»Hochachtungsvoll,« las Jettchen, »Ihr ergebenster Horatius Rebe.«

»Bravo!« rief Pfeffer, »der Brief hat Hand und Fuß. Sehen Sie, Rebe, von dem Mädel können Sie noch 'was lernen!«

»Ja, aber mein bester Herr Pfeffer,« lachte Rebe, »wenn Sie sagen: Hol' Sie der Deubel...«

»Meine ich immer »hochachtungsvoll«,« rief Pfeffer – »das versteht sich doch von selbst und sieht ein Kind ein!«