Jeremias hatte ruhig dabei gesessen und sich vortrefflich über Pfeffer's Briefdictiren amüsirt, als es plötzlich anklopfte und auf sein »Herein« ein Bedienter in Livrée auf der Schwelle erschien. Jeremias kannte übrigens die Livrée, es war die des Grafen Rottack.
»Sie entschuldigen – ist Herr Stelzhammer hier zu – ah,« unterbrach er sich, als er den kleinen Mann erkannte und ihm einen Brief überreichte – »wären Sie so freundlich, mir Antwort zu sagen?«
Jeremias brach den Brief auf. Er enthielt nur wenige Zeilen, in denen ihn Graf Rottack bat, sie doch, sobald es irgend anging, zu besuchen, da er dringend weitere Auskunft wünsche.
»Ist der Herr Graf jetzt zu Hause?«
»Allerdings, und wartet jedenfalls, bis ich ihm Antwort bringe.«
»Schön – dann sagen Sie ihm, ich würde gleich kommen.«
»Sehr wohl, Herr Stelzhammer,« und der Diener entfernte sich.
»Wegen der Geschichte?« fragte Pfeffer, als er fort war.
»Jedenfalls,« nickte Jeremias – »und hast Du nichts weiter von der Sache gehört?«
»Nichts weiter, als was die Lise erzählt hat.«