„Hört einmal Willis,“ sagte ich ihm, gar nicht etwa darüber erfreut, „wenn Ihr meinem Rath folgen wollt, so laßt Ihr den armen Teufel zufrieden; er ist unglücklich genug durch sein rastloses Wesen, und viel zu harmlos, um ihn zur Zielscheibe Eures Spottes zu nehmen. Erinnert Euch nur, wie gutmüthig er damals den Scherz mit der böslich verlassenen Frau hinnahm.“
„Ja, das ist ja aber eben das Kostbare an der Geschichte,“ rief Willis, „daß er Alles, was wir ihm damals vorgeschwatzt, jetzt selber glaubt.“
„Daß er seine Frau verlassen hat?“
„Gewiß — bei Roberts drüben hat er es selber erzählt und den Alten um Rath gefragt, und als der meinte, da bliebe ihm nichts Anderes übrig, als zurück zu gehn und für sie zu sorgen, versicherte er ihn mit der traurigsten Miene von der Welt, daß er gar nicht wisse, wo sie sei und wo er sie finden solle.“
„Er ist rein verrückt und Ihr werdet ihn noch verrückter machen.“
„Bah, ein Bischen mehr oder weniger schadet nicht,“ lachte Willis, „und hier Fanny (seine Schwägerin) hat versprochen uns zu helfen.“
„Thun Sie es nicht,“ bat ich.
„Es ist ja nur ein Scherz,“ lächelte die junge Witwe, „lieber Gott, was hat man denn in diesem entsetzlichen Land voller Bäume weiter für Unterhaltung, wenn man jedem Spaß aus dem Wege gehen will — wir stürben ja vor reiner Langeweile!“
„Und was wollen Sie thun?“
„Es wird nicht vor der Zeit geplaudert,“ rief Willis dazwischen, „aber morgen ist großes Klötzerollfest bei Warners drüben und da dürft Ihr auch nicht fehlen. Nach der Arbeit wird dann getanzt.“