„Aber da kömmt ja nachher der böse Mann,“ rief die Kleine ängstlich und vergaß selbst die Zuckersachen, die sie in der Schürze hielt.
„Da kam der alte häßliche Riese,“ erzählte Elisabeth weiter, „und schlich sich vorsichtig herum —“
„Und wie er die Thür aufmachte, klingelte es,“ rief Jeanette.
„Da klingelte es,“ bestätigte Elisabeth, „und das hörte das kleine Hündchen und sprang schnell in die Höhe und bellte. — Wie aber der Riese in’s Zimmer kam, wollte er die Prinzessin auffassen und forttragen, und da fuhr das Hündchen auf ihn zu —“
„Und biß ihn groß Loch in’s Bein — so groß wie bei Lily.“
„Ja und biß ihn,“ rief Elisabeth, deren eigenes Herz in fast fieberhafter Erwartung bei der Erzählung schlug, „und dann sah er sich nach der Prinzessin um, und die kannte ihn gar nicht, denn er trug einen großen grauen Bart — nicht wahr Jeanette?“
Jeanette barg ihr kleines Gesicht in den Händen und fürchtete sich; aber sie erwiederte Nichts.
„Trug der Riese einen Bart, Jeanette?“ frug Elisabeth leise — „weißt Du nicht, mein Kind?“
„Böse Mann — böse Mann!“ stöhnte die Kleine. „Jeanette will zu Mama — hat armen Pello todt gemacht.“