Der Justizrath war heute Morgen in einer Sitzung gewesen — als er nach Hause kam, erwartete ihn Elisabeth schon in fieberhafter Ungeduld an der Treppe.

„Bitte, Papa, nur ein Wort.“

„Hast Du Antwort bekommen?“

„Ja —“

„Und ein Autograph?“

„Ebenfalls, aber die Zeit drängt; auf heute in acht Tagen ist die Trauung angesetzt.“

„Alle Wetter, der junge Herr scheint Eile zu haben. Kann ich den Brief sehen?“

„Hast Du die Akten noch im Hause?“

„Komm’ mit auf mein Zimmer; dort wollen wir die Handschrift vergleichen,“ sagte der Vater. „Es wäre doch in der That merkwürdig, wenn Du Recht hättest.“