„Wir waren gestern Abend zusammen in Gesellschaft und sind die besten Freunde,“ lächelte der Assessor. „Er kennt mich nur unter dem Titel Professor Berthus, — das klingt jedenfalls unverfänglicher.“
„Aus Hoßburg?“
„Bitte um Verzeihung — aus Berlin.“
„Und für was halten Sie den Herrn?“
„Ich halte ihn fähig, eine solche That verübt zu haben, aber — es wird schwer halten, ihm beizukommen. Sonst ist er der liebenswürdigste Gesellschafter, mit dem ich je zusammengetroffen bin und — ich glaube, wir werden uns auch noch nicht so bald wieder trennen.“
„Die Gerichte sind hier von Allem in Kenntniß gesetzt?“
„Nein, — nur die betheiligten Personen. Es ist eine sehr schöne Sache um das ‚Amtsgeheimniß‘, aber sicher bleibt sicher.“
„Und was wollen Sie jetzt thun?“
„Toilette zum Diner machen, das wir heute in Professor Perler’s Haus einnehmen werden. Die Familie Paßwitz und Herr von Berger werden auch dort sein.“
„So weiß der Professor Alles?“