„Alles.“

„Und er will uns unterstützen?“

„Er hat es mir selber angeboten; ich würde nie gewagt haben, ihn darum zu bitten.“

„Und wie wollen Sie Alles einleiten, Berthus?“

„Ueberlassen Sie das mir, Herr Justizrath,“ sagte der Assessor mit seinem freundlichen Lächeln, „thun Sie vor der Hand weiter Nichts, als daß Sie bei Tisch Alles genau beobachten, ohne natürlich irgend einen Verdacht zu erregen. Mich kennen Sie, wie sich das von selbst versteht — gar nicht, ich werde Ihnen schon durch irgend Jemand vorgestellt werden, und daß sich Ihre Fräulein Tochter nicht verräth, dafür bürgt mir ihre Antipathie gegen mich.“

„Aber lieber Berthus!“

„Bitte, Herr Justizrath, — erwähnen wir es nicht weiter. Ihrer Fräulein Tochter gefällt meine Persönlichkeit nicht, was jedenfalls ihrem Geschmack alle Ehre macht, — hätte sie mich je näher kennen lernen, so würde sich vielleicht diese Abneigung in etwas gegeben haben. Doch das hat ja mit unserem Geschäft Nichts zu thun, ja im Gegentheil, es arbeitet uns in die Hände.“

„Und wenn dieser Berger wirklich schuldig wäre und vor der Zeit etwas merken sollte?“

„Dafür ist gesorgt, fort kann er nicht mehr,“ sagte der Assessor lächelnd; „die dahin getroffenen Vorsichtsmaßregeln sind ausreichend, vertrauen Sie mir. Aber hier sind wir am Hotel — Nr. 5 ist Ihr Zimmer, besprechen Sie Alles mit dem Herrn Professor. Um zwei Uhr treffen wir wieder dort zusammen. — Ich habe die Ehre —“