Nur eine Hoffnung — nur ein Trost beseelte ihn noch: Elise liebte ihn — dessen fühlte er sich gewiß, und mit dieser Liebe hoffte er auch alle weiteren Schwierigkeiten zu überwinden, zu besiegen.

Freilich war das immer nur ein schwacher — aber doch ein Trost, und wenn es auch noch galt, wahre Gebirge von Hindernissen zu beseitigen, so glaubte er das doch mit Hülfe der Geliebten in’s Werk zu setzen. Vorläufig beschloß er aber, ihr zu entsagen — d. h. nur in einem Gedichte, das sich ihm auf die Lippen drängte und das er im Uebermaße seiner Gefühle niederschrieb:

Du sollst es nun und nimmer wissen,

Wie lieb und theuer Du mir bist

Und wie Dein hold unschuldig Wesen

Gerade mein Verderben ist.

Ich will das Herz im Busen halten,

Daß mich sein Klopfen nicht verräth —

Ich will den Blick nicht zu Dir heben,

In dem’s mit heißen Worten steht.