Der Javane schien keine besondere Lust dazu zu haben, und erst, als sich die Männer wieder zum Gehen wandten, sagte er langsam:
„Und was hast du dafür bezahlt?“
„Das kann dir gleichgültig sein,“ lautete die Antwort, „mehr übrigens, als du zu glauben scheinst.“
„So geb' ich dir fünf und siebenzig.“
„Auch das reicht noch nicht,“ erwiderte der Yankee, und der Javane zögerte augenscheinlich mehr zu bieten, ließ sich aber die Waffe noch einmal zeigen, betrachtete besonders die Damascirung wieder genau und prüfend, und bot dann hundert. Der Kaufmann kannte übrigens seinen Vortheil, und trieb den Eingeborenen, ohne sich darauf einzulassen, einen eigenen Preis zu nennen, endlich bis zu zwei- und dann zu dreihundert Gulden hinauf, und als ihn der Capitain jetzt selber bat, doch nur um Gotteswillen zuzuschlagen, da er ein weit besseres Geschäft damit gemacht habe, als er je erwartet, erklärte er vollkommen ruhig, „der Eingeborene müsse erst so viele tausend Gulden bieten, wie er jetzt Hunderte genannt, und dann selbst würde er sich noch besinnen.“
„Aber das ist Wahnsinn,“ rief der Capitain.
„Und doch nicht ganz,“ lachte der Amerikaner, „lehren Sie mich die Burschen kennen.“
„Er wird zuletzt gar nichts weiter bieten,“ rief der Capitain ungeduldig werdend, „und ich behalte den Khris.“
„Wenn Sie das fürchten,“ sagte der Kaufmann, „so überlassen Sie mir die Waffe um den Preis, und den weiteren Handel mit dem Manne.“
„Von Herzen gern,“ rief der Seemann, „ich möchte überdies nicht gern mehr damit zu thun haben.“