Er wandte sich bei den Worten, von den von ihm ausgewählten Leuten gefolgt, das Thal hinab, und Rothkopf blieb, noch ganz in seiner früheren Stellung, mit den Uebrigen unter der Casuarine zurück.
»Und was nun?« sagte da Einer der Leute, »gehen wir nach dem Lager zurück, oder habt Ihr sonst irgend etwas für uns zu thun?«
»Ich?« sagte Rothkopf, »der Capitän hat Euch, denk' ich, Euere Beschäftigung deutlich genug angewiesen – wiederkäuen, bis er Euch rufen läßt.«
»Aber –«
»Kümmert Euch um Nichts,« unterbrach ihn der Buschrähndscher-Lieutenant, »Ihr habt Zeit genug, Euerer Bequemlichkeit nachzugehen, wenigstens noch für 48 Stunden Provisionen, und Wasser bis zur nächsten Dürre – was wollt Ihr mehr?«
»Branntwein,« sagte Einer der Leute mürrisch.
»Ja so; an den hatte ich nicht gedacht,« lachte Rothkopf, »aber beruhigt Euch nur; der Capitän hat versprochen, Euch einen Korb Champagner herüberzuschicken, und dem wird er wohl ein Fäßchen Rum beifügen. Seid Ihr damit zufrieden?«
»Müssen ja wohl!« brummte der Sprecher.
»Nun gut;« sagte Rothkopf, »dann seid so gut und geht jetzt zum Lager hinauf, daß uns das Mittagsessen nicht anbrennt. Ich will indessen sehen, ob ich uns bis dahin ein Wallobi schießen kann – verstanden?«
»Gut, Lieutenant,« sagte der Bursche, »Ihr sprecht jedenfalls deutlich genug, und wenn das Abwarten auch langweilig sein mag, ist es jedenfalls das Bequemste.«