»Hm, ja,« erwiderte Rothkopf, »wenn's auch vielleicht noch nicht so schlimm ist, als Ihr es macht; denn die Geschichte von dem Schooner habt Ihr doch nur erst oben im Baum gehört.«
»Er liegt an Cap Borda,« erwiderte Tolmer ruhig, »ist von einem Bruder Bloomes, der das Fahrzeug navigiren soll, in Adelaide angekauft, und Bloome glaubt, daß es zwischen Sidney, Neuseeland und der Insel Handel treiben soll.«
»Alle Teufel!« rief Rothkopf überrascht, »dann hat die Polizei also doch Wind davon bekommen. Aber das,« fuhr er, die Zähne auf einander beißend, fort, »wißt Ihr nicht, daß Gentleman John, Verräther der er ist, beabsichtigt, uns hier im Stiche zu lassen und über Hals und Kopf den Schooner in See haben will, um uns los zu werden.«
»Ich weiß vielleicht noch mehr als das,« lächelte Tolmer, »aber das sind Nebensachen, die hier mit unserem Geschäft nichts zu thun haben. Wollt Ihr mir beistehen, diesen Gentleman John einzufangen?«
»Ja! – aber Ihr sichert mir freien Pardon?« frug der Buschrähndscher, ihn dabei scharf fixirend.
»Den sichere ich Euch, und außerdem den halben Fangpreis, der auf seinen Kopf gesetzt ist. – Seid Ihr damit zufrieden?«
»Die Sache ist abgemacht!« rief Rothkopf, ihm die Hand zum Einschlagen hinhaltend, »und nun an die That. Habt Ihr von Eueren Leuten Einige bei der Hand?«
»Sie sind Alle an Cap Borda.«
»Hm – müssen wir ihn lebendig fangen?«
»Lebendig oder todt,« erwiderte Tolmer.