»Kommt es Dir auf hundert Dollars an?«
»Nein.«
»Gut, dann gieb ihm die und bitte ihn, sie unter ein paar Polizeidiener zu vertheilen, daß sie sich hier in der Nähe des Hauses aufhalten.«
»Bah, dann steckt er sie einfach in die Tasche,« brummte Bockenheim, »ich müßte meine Peruaner nicht kennen.«
»Und soll er denn das nicht?« rief die Frau. »Du bist wie ein kleines Kind. Nachher weißt Du aber doch sicher, daß er Deine Partei nimmt. – Hab' ich nicht Recht?«
Bockenheim lachte – zum ersten Mal wieder an dem Morgen.
»Wahrhaftig, Schatz, ich glaube, ich werd's so machen,« rief er, indem er seinen Panamahut von dem nächsten Stuhl nahm, »und kannst Du bis morgen Abend mit Packen fertig werden?«
»Bis heut Abend, wenn es sein muß. Der Tischlermeister Müller kann nachher Alles übernehmen, was hier zurückbleibt. Hast Du noch Schulden in Lima?«
»Keinen Pfennig.«
»Desto besser – das Geld schickt er uns später an eine Adresse, die wir ihm aufgeben. Geh nur rasch, daß Du keine Zeit versäumst.«