»Gegen den Schwarm?«
»Geben Sie mir einmal das Glas, Kapitän, daß ich einen Ueberblick kriege – immer zu, Jungen, laßt die Ruder nicht schleppen, hier können wir doch nicht liegen bleiben.«
»Wenn wir landen, fressen sie uns mit Haut und Haar!« klagte der Koch, der sich bestürzt emporgerichtet hatte und nach dem jetzt gefürchteten Land hinüberstarrte.
»Was fressen,« knurrte der Steuermann ärgerlich, während er durch das Glas sah – »erst müssen sie uns haben. Alle Wetter! es ist eine hübsche Portion und wir sind auch jedenfalls schon bemerkt worden, denn wie die Ameisen klettern sie da an den lichten Felsen in die Höh'. Jungens, Jungens, und wie werden sie den Vorräthen mitgespielt haben!«
»Wie viele sind's, Steuermann?«
»Ich zähle siebenundzwanzig, groß und klein,« erwiderte dieser, »aber da links heraus kommen noch mehr aus dem Felsen, das ist jedenfalls die Höhle – da sind noch drei, vier, fünf, sechs, sieben – es ist ein ganzer Schwarm, und wir werden Teufelsarbeit bekommen.«
»Wie viel Gewehre haben wir eigentlich im Boot?« frug der Kapitän, nachdem er selber das Glas genommen und durchgeschaut; sie waren der Insel aber indessen so nahe gekommen, daß sie die schwarzen nackten Gestalten schon mit bloßen Augen erkennen konnten.
»Es sollen sechs sein,« sagte der Steuermann, »aber an dem einen ist der Hahn abgebrochen – und dann Ihre Doppelflinte.«
»Und Pistolen?«
»Vier; aber noch ein halb Dutzend Lanzen.«