»Nun Nichts für ungut« lachte der Alte, »war nur so eine Meinung von mir; übrigens sind wir hier freie Bürger« setzte er mit einer Art verstecktem Trotz hinzu.

»Ja, sobald Ihr an Land seid« sagte der Capitain — »nicht bei mir an Bord.«

»Danke für den Wink« lachte der Alte, »und glückliche Rückfahrt. — Grüße brauchen wir Ihnen doch wohl nicht aufzutragen?«

Die Andern lachten, der Capitain aber winkte dem Steuermann ungeduldig die Burschen hinauszuschaffen, die übrigens gar nicht daran dachten den Mann noch böse zu machen, und rasch dem Befehl gehorchten.

An Deck oben standen ihre Kisten schon bereit, die Jeder von ihnen — sie waren leicht genug — schulterte, und damit, ohne sich weiter um irgend einen der anderen Passagiere zu kümmern, das Schiff verließ.

»Capitain!« sagte Henkel, der in demselben Augenblick die Cajüte betrat, als die drei Männer sie verlassen hatten, »dürfte ich Sie bitten mein Gepäck nach oben schaffen zu lassen, ich möchte es, noch ehe wir an Bord der Jane Wilmington fahren, gern befördern.«

»Aber was eilen Sie?« frug der Capitain, der eben seinen Hut und Stock genommen hatte, seinen Passagier zu begleiten, »Ihre Fracht wird auch noch nicht oben sein, und für Ihre Frau Gemahlin ist es doch am Ende besser daß sie noch ein paar Tage ruhig in ihrer Coye bleibt, bis sie sich vollständig erholt hat. Der Arzt kann sie ja auch hier besuchen.«

»Meine Ballen kommen eben herauf« sagte Henkel aber, »und ich habe schon Jemanden dabei, der mit ihnen auf das Steueramt geht und dort Alles berichtigt, und meine Frau wird sich jedenfalls besser an Land erholen. Unsere Wohnung ist nicht weit von hier.« —

»Gut, wie Sie wollen, ist Alles herausgesetzt?«

»Ja, hier von der Cajüte — ein Drayman steht schon oben und wartet, das Gepäck in Empfang zu nehmen.«