»Hm – guat – da han ich ooch nischt derwidder – un da machen mer's so, wie mer's beschprochen han?«

»Nun versteht sich, das Zeichen für mich ist der erste Feuerlärm – mißlingt es und wird kein Lärm, nun so unterbleibt für heute die ganze Geschichte, denn wenn das Thor draußen geschlossen ist, mag ich's, obgleich ich selbst den Schlüssel dazu habe, nicht riskiren – es hält zu lange auf.«

»Un mer treffen uns an der Blutbuche.«

»Nun das versteht sich, das ist ja Alles schon besprochen,« brummte der junge Bursche; »wo aber denkst Du am sichersten anzukommen, am Obertenne?«

»Do brännt ja de ganze Beschäring wek,« sagte Krautsch erschreckt – »wenn das urdentlich Feier fängt, nachens haben se Zeit mit Leschen – ne ich dachte an's Ungertenne – do thuts nich so viele, un Spektakel geihts doch gening.«

»Mir wäre die Obertenne lieber,« sagte Poller – »daß der böse Feind dem alten Schuft nur noch immer ärger in seine lahmen Gliedmaßen hineinfahre – dem gedenk' ich die Schläge, und wenn wir bis zum jüngsten Tag neben einander ausharrten – im Obertenne kannst Du auch besser ankommen, wie im Untertenne, und bist nachher gleich an der Gartenmauer, an der Du Dich bis zum Thor und zwischen den Reisigbündeln durch leicht hinschleichen kannst.«

»Hm – nu mer wullen sähn – irgendwu wärd' ich schonst ankommen, un nachens mach ich mich sachte rar. – Aber Du – wie wärsch denn eegentlich, wenn ich erscht geschwinde in's herrschaftliche Gebäude käme – kinnten mer denn da nich verleicht noch een oder das –«

»Unsinn –« sagte Poller – »na mach Du solche Geschichten, daß sie Dich beim Kragen kriegen und beistecken – weißt Du wohl, daß heute Morgen der Befehl eingegangen ist, Dich aufzufangen und an das Gericht hinein zu liefern?«

»Jemine!« rief der Bauer erschreckt – »un von wägen

Poller nickte nur einfach mit dem Kopfe.